Klare Hühnerbrühe und Fonds einwecken/einkochen

Hausgemachte Hühnerbrühe
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Klare Hühnerbrühe und Fonds einwecken oder einkochen – mit unserem GekonntGekocht-Rezept im Handumdrehen erledigt!

Um schmackhaft und lecker zu kochen, bedarf es bei vielen Gerichten einer guten Grundlage. Gute Brühen und Fonds sind unentbehrlich, denn hier zeigt sich entweder eine kulinarische Glanzleistungen, oder sie bleibt eben aus. Das ist bei Convenience-Produkte wie günstigen Fertig-Brühen der Fall. Industriell hergestellte Instant-Produkte, mit allen möglichen Inhaltsstoffen, hat fast jeder im Haus. Diese sind jedoch in keinerlei Weise mit selbst gekochten Hühnerbrühen und Fonds vergleichbar.

Unser Chefkoch Fritz Grundmann betont, dass der Anspruch bei GekonntGekocht immer eine frische, hochwertige Zubereitung ist. Da allerdings nicht jeder immer die Zeit hat, selbst eine Brühe für Gerichte aufzusetzen, finden sich auch vereinfachte Rezepte mit fertigen Fonds aus dem Supermarkt bei uns. Hier sollte dann aber auf keinen Fall gespart werden und ein hochwertiges Produkt ausgesucht werden.

Feinschmecker wissen, keine Instant-Brühe kann auch nur ansatzweise mit einem selbstgemachten Fond mithalten. Auf Vorrat eingekocht, ist die Hühnerbrühe dann immer verfügbar und das erspart einem viel Vorbereitung und Zeit.
Für schnelle, leckere Suppen und Saucen, zum Aufgießen von Schmorgerichten, Suppeneinlagen, Risotto, zu Geflügelgerichten und Currys. Von dem übrig gebliebenem Fleisch am Ende kann man beispielsweise ein Hühner-Frikassee oder Geflügel-Ragout-Fin kochen.
Schon Oma wusste, dass eine Hühnerbrühe bei Erkältungskrankheiten helfen kann. Die Zutaten und das Vorgehen sind bei den übrigens verschiedenen Fleischbrühen recht ähnlich, das Suppenhuhn hier ausgesprochen preiswert.

Zutaten

  • 1 küchenfertiges Suppenhuhn, ca. 1,6 kg schwer, innen und außen gut gewaschen  
  • 1 Bund Suppengrün (Möhren, Knollensellerie, Porree)
  • 100 g Petersilienwurzel in groben Stücken, Petersilien Stängel falls vorhanden
  • 2 Zwiebeln
  • 4 Stiele frischer Thymian
  • 4 Gewürznelken
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 TL Pfefferkörner
  • Speisesalz
  • Geriebene Muskatnuss

Zubereitungsart

Schritt1

Die Zwiebeln mit Schale auf den Schnittflächen in einer Stielpfanne schwarz brennen.   Das Suppenhuhn in etwa 3 l kochendes Salzwasser geben, bedecken und die Gewürze, Thymian und die gebrannten Zwiebel zufügen. Leise, bei kleiner Hitze etwa 1 1/2 Sunden kochen lassen, zwischendurch abschäumen. 10 min. vor Kochzeit-Ende das Gemüse zufügen.

Schritt2

Das Suppenhuhn prüfen, heraus nehmen; die Brühe durch ein feines Küchensieb, besser ein angefeuchtetem Passiertuch gießen. Erkalten, abstehen lassen (damit sich noch vorhandene Trübstoffe am Boden absetzen können). Noch einmal aufkochen, nachschmecken und in sterile Gläser füllen. In die tiefe Fettpfanne mit Wasser, (Soviel möglich) stellen und bei 175 ° C 30 min. einwecken.

Hühnerbrühe und Fonds einwecken: Ein Muss für jeden Feinschmecker

Auch wenn die Benutzung von Fertig-Brühen einfacher und bequemer ist, sind bei hochwertigen Gerichten selbstgemachte Brühen unumgänglich. Sie verleihen den Gerichten einen viel nuancierteren und natürlicheren Geschmack. Und gerade dies macht die Besonderheit von Gerichten auf Basis von Brühen und Fonds aus.

Unser Chefkoch Fritz Grundmann mit langjähriger Erfahrung gibt den Tipp, Hühnerbrühe und Fonds einzuwecken:

Grundsätzlich sollte der Anspruch an hochwertige Gerichte sein, diese auch mit selbst gekochten Brühen und Fonds zuzubereiten. Ist die Zeit da, sollte es zur grundsätzlichen Hobbykoch-Einstellung gehören, Hühnerbrühe immer auf Vorrat eingekocht zu besitzen. Diejenigen unter Ihnen, die dies tun, wissen um den Vorteil bescheid und schätzen den Geschmack von hochwertiger Brühe.

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Rezept Kommentare

Comments (2)

  1. verfasst von Sonja Probst on 01/03/2021

    Hallo. Ich habe Hühnerbrühe eingekocht, so wie beschrieben. Als ich jetzt ein Glas öffnen wollte war es verdorben. Habe dann die anderen Gläser probiert, es zischt beim öffenen und stinkt ganz fürchterlich. Wo kann der Fehler liegen?
    Mit freundlichen Grüßen
    Sonja Probst

    • verfasst von Caroline Ockon on 20/04/2021

      Hallo liebe Gekonnt-Gekocht Leserin,
      es tut uns sehr leid, dass Ihre eingekochte Hühnerbrühe verdorben ist und die ganze Arbeit umsonst war. Es kann mehrere Ursachen dafür geben. Zum einen kann es sein, dass Ihre Weckgläser nicht ganz luftdicht waren. Da der Prozess des Verderbens in der Regel mit einer Gasbildung einhergeht, könnte dies möglich sein. Auch ein ungenügendes Sterilisieren der Gläser könnte ausschlaggebend sein. Auch während des Einkochens ist auf mögliche Verunreinigungen durch den Topf oder benutzte Löffel zu achten. Es ist wichtig, die Zeit erst zu messen, sobald das Wasser beim Einwecken kocht, also wenn es die 100 °C erreicht hat. Außerdem sollte die Abkühlphase nie zu lang sein und schnell vonstatten gehen. Hierfür kann der Topf in kaltes Wasser gestellt werden. Während des Abkühlens die Brühe nicht mit dem Löffel umrühren, da so viel Sauerstoff hineingelangt, was das Bakterienwachstum fördert. Hoffentlich konnten unsere Tipps dir helfen und die Brühe wird beim nächsten Mal wunderbar munden.
      Guten Appetit
      wünscht das Gekonnt-Gekocht Team

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