Sie sind hier:

Weihnachtsgebäck

0 Kommentare | Oktober 7, 2014

Backe, backe Kuchen, der Bäcker hat gerufen. So heißt es in dem populären Kinderlied, welches besonders gerne in der Weihnachtszeit gesungen wird. Es gibt nichts schöneres, als mit Freunden und Familie für das bevorstehende Weihnachtsfest zu backen. Ganz gleich ob Plätzchen, Lebkuchen oder Stollen: überall duftet es himmlich und man bekommt gar nicht genug.

Und wenn die kleinen Kinder im Winter wieder fragen, warum sich der Himmel rosa färbt, dann bleibt nur eine richtige Antwort: Die Engelchen backen Kekse.

  1. Kekse und Plätzchen
  2. Weihnachtsstollen
  3. Lebkuchen
  4. Früchtebrot und Christmas Pudding

Kekse und Plätzchen

Weihnachtskekse und Plätzchen sind ein Muss an Weihnachten. Ganz gleich ob mit Zuckerguss und Schokolade überzogen, mit Marmeladen gefüllt oder reichlich an Nüssen: es gibt viele verschiedene Varianten und jeder hat seinen ganz persönlichen Liebling. Die Top-Favoriten sind und bleiben Kokosmakronen, Zimtsterne, Vanillekipferl und Kekse aus Mürbeteig.

  • Mürbeteig-Kekse

    Mürbeteig-KekseBesonders beliebt bei Kindern ist der Mürbeteig. Er ist nicht nur schnell gemacht, sondern aus ihm lassen sich viele schöne Weihnachtsplätzchen mit Hilfe von Ausstechförmchen kreieren. Damit sie zusätzlich noch an Farbe und Geschmack gewinnen, kann man die Kekse mit Zuckerguss oder Schokolade einpinseln und anschließend mit bunten Streuseln verzieren.

    Tipps für den Zuckerguss: 250 Gramm Puderzucker, 1 EL Zitronensaft und 2 EL warmes Wasser. Miteinander verrührt ergibt es eine geschmeidige Masse, die sich mit einem Pinsel gut verstreichen lässt. Möchten man bunten Zuckerguss, so kann man ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe unterrühren.

  • Kokosmakronen

    KokosmakronenKokosmakronen gehören zu den “teiglosen” Weihnachtskeksen und eignen sich besonders für eine glutenfreie Ernährung. Da Makronen anfangs noch sehr feucht sind, sollten sie ca. 1-2 Wochen vor Weihnachten gebacken werden. In diesem Zeitraum verlieren sie die überschüssige Feuchtigkeit und werden knusprig.

    Eine weitere Variation der beliebten Kokosmakrone sind die Melomakarona aus Griechenland.

  • Zimtsterne

    ZimtsterneZimtsterne gehören zu den Klassikern in der Weihnachtszeit. Schon ab September lassen sie sich in fast jedem Supermarkt finden. Selbst gemachte Zimtsterne schmecken allerdings immer noch am besten.

    Tipps für die Glasur: Die Glasur wird, anders als bei anderen Kekssorten, vor dem Backen auf die Plätzchen gestrichen. Anschließend sollten die Temperatur im Ofen auf max. 150°C gestellt sein. Diese Vorgehensweise ist gleichzusetzen mit der Herstellung von Baiser, denn somit wird der Eisschnee nur getrocknet und nicht gebacken.

  • Vanillekipferl

    VanillekipferlOftmals haben Hobbybäcker das Problem, dass die Halbmonde zu trocken werden. Das Problem liegt meist in der Backdauer, da viele dazu tendieren, die Kekse goldbraun werden zu lassen. Die Vanillekipferl sollten allerdings kurz vor der beginnenden Bräune aus dem Ofen entnommen werden. So bleiben sie nicht nur zart, sondern auch aromatisch.

    Als Alternative zu den Mandeln, können auch Haselnüsse verwendet werden und wer Vanillekipferl den gewissen Pfiff verleihen möchte, der kann ein bisschen Orangen-Abrieb unter den Teig rühren.

 

Weihnachtsstollen

Christstollen
Weihnachtlicher Christstollen

Weihnachtsstollen, oder auch Christstollen, ist ein traditionelles Weihnachtsgebäck aus schwerem Hefeteig, Trockenobst (Sultaninen, kandierte Orangen) und Puderzucker. Wahlweise erhält man Stollen auch mit zusätzlicher Marzipan- oder Mohnfüllung.

Der Dresdner Christstollen ist wohl die klassischste Form des Weihnachtsstollen. Seit 2010 gilt dieser Name als geschützte geographische Angabe nach EU Richtlinien und es dürfen nur noch Stollen diesen Namen tragen, die tatsächlich im Großraum Dresden hergestellt wurden.

Natürlich gibt es noch weitere Weihnachtsstollen-Variationen, die auf eine liebevolle Zubereitung warten. Die Weihnachtszeit ist glücklicherweise lang genug, um diverse Rezepte auszuprobieren.

Lebkuchen

Printen
Printen aus Lebkuchen

Lebkuchen, Pfefferkuche, Honigkuchen. Viele verschiedene Namen für das typisch weihnachtliche Gebäck im Dezember. Genauer betrachtet gibt es Lebkuchen aber ganzjährig, zum Beispiel die beliebten Lebkuchenherzen auf jedem Jahrmarkt und Straßenfest.

Das Schwierigste bei der eigenen Zubereitung von Lebkuchen ist wohl der Teig, da es sich hierbei um einen sogenannten Lagerteig handelt. Der Vorteil bei dieser Art von Teig liegt in der Lagerfähigkeit, die dafür sorgt, dass Milchsäurebakterien Säuren bilden. Die wiederum sind verantwortlich für die Lockerung des Teiges, der sich dadurch besser verarbeiten lässt und ein optimiertes Backergebnis erzielt. Da der Teig zu mehr als der Hälfte aus Honig besteht, können sich keine schädlichen Bakterien ansiedeln, die den Lebkuchen verderben würden. Neben Honig spielt auch das Lebkuchengewürz eine große Rolle. Ohne die abgestimmte Zusammensetzung erhält der Teig nicht seinen typischen Geschmack. Die beliebtesten Produkte an Weihnachten sind Oblaten und Printen. Weltweiter Bekanntheit erfreuen sich Aachener Printen, aus denen sich wiederum hervorragende Gerichte zaubern lassen.

Die generelle Vielschichtigkeit an Rezepten aus und mit Pfefferkuchen spricht für den würzigen Geschmack. Neben einem kleinen Hexenhäuschen, lassen sich auch Süßspeisen wie Lebkuchenmousse, Panna Cotta mit Lebkuchenaroma oder Lebkuchenparfait herstellen.

Früchtebrot und Christmas Pudding

Früchtebrot
Typisch amerikanisches Früchtebrot

Auch wenn Früchtekuchen, oder auch Früchtebrot, seinen Ursprung nicht in Deutschland hat, so landet er immer häufiger als “Stollenersatz” in der Deutschen Weihnachtsbäckerei.

Er eignet sich wunderbar als Mitbringsel für die Verwandten und durch die bunte Vielfalt an Trockenobst im Teig ist er ansehnlich und appetitlich. Wer selbst noch ein kulinarisches Abwechslung an Weihnachten sucht, sollte den Amerikanischen Früchtekuchen ausprobieren.

Eine Britische Weihnachtsspezialität stellt der Christmas Pudding dar. Hierbei handelt es sich um gedämpften Pudding, welcher viele Trockenfrüchte enthält und schon einige Wochen vor dem Weihnachtsfest zubereitet wird. Kurz vor der Verzehrung wird er in Alkohol getränkt und anschließend flambiert.

Das Weihnachtsgebäck passt auch hervorragend zu den weihnachtlichen Getränken oder als Kaffeebegleite beim Dessert.

Loading Facebook Comments ...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.