• Soßen
  • Saison: September bis Januar

Wildsauce „Sauce Gibier“

Rezept

2019-11-14

Von , Küchenmeister

  • Vorbereitung1 Std.
  • Kochzeit3 Std.
  • Gesamt4 Std.
  • NiveauLeicht
  • pro Portion204 kcal

Egal welches Wildbret, neben der perfekten Zubereitung des Fleisches ist das Wichtigste eine schmackhafte, aromatische Wildsauce! In der Königsdisziplin Saucen, bei der es auf Hingabe, natürliche Zutaten und Geduld ankommt, hat die Wildsauce einen besonderen Stellenwert. Das liegt vor allem in der Besonderheit der Gewürze, die alle gut miteinander harmonieren, wenn alles gut läuft.

Am besten verzichtet man dabei auf Fertigprodukte. Diese verfälschen bloß den Geschmack und haben nichts mit natürlichen Zutaten, wie sie Mutter Natur in Fülle besitzt, gemeinsam. Bei der richtigen Gewürz- und Zutatenmischung merkt man erst, wie intensiv ein natürlicher Geschmack sein kann und wie vollkommen die Aromen in der Sauce. Die Sauce Gibier ist eine der braunen Grundsaucen der französischen Küche, auch als Grundlage für Suppen geeignet.

Neben dem hier angeführten Rezept ist es auch möglich, die Sauce zu verfeinern und abzuwandeln. Dafür eignen sich zum Beispiel Sherry, Madeira, Portwein, Pfeffer, Preiselbeeren, Pflaumenmus, Sahne oder saure Sahne, Pilze und Schokolade.

Zubereitung

3 Schritte

  1. Schritt 1

    Die Wildknochen so klein wie möglich hacken, auch die einzelnen Wirbel trennen.
    Die Wildknochen, Sehnen und Abschnitte in einem Bräter mit heißem Pflanzenöl anbraten und mit dem Röstgemüse auf das flache Backblech geben.
    Bei 200 °C etwa 1 Stunde kräftig anrösten, zurück in den Bräter.

    Zeitangabe: 1 Std.

  2. Schritt 2

    Das Tomatenmark, die Tomaten und die Gewürze zufügen und mit angehen lassen.
    Mit den Weinen aufgießen und fast völlig reduzieren lassen. Den Wildfond zugeben und mit Wasser bedecken, etwa 2–3 Stunden am Herdrand leise „simmern“ lassen.
    Nicht sprudelnd kochen, hin und wieder abschäumen. Danach durch ein Küchentuch oder feines Küchensieb passieren.

    Zeitangabe: 2–3 Std.

  3. Schritt 3

    Alles auf 400 ml einkochen lassen, mit den Preiselbeeren oder dem Johannisbeergelee abschmecken, und man hat eine gute Basis für die verschiedensten Varianten.

Wildsauce „Sauce Gibier“: GekonntGekocht-Wildsaucen für jeden Geschmack und Anlass

Mit der Wildsauce „Sauce Gibier“ lernen Sie eine klassische Grundrezeptur der französischen Küche kennen. Das bietet eine tolle Grundlage in puncto Wildsaucen. Zwar nimmt die Zubereitung ein wenig mehr Zeit in Anspruch, doch der Aufwand lohnt sich. Bei einer großen Menge können Sie einen Teil der Sauce auch wunderbar einwecken und einfrieren. So haben Sie immer die Sauce bereit, auch wenn Sie spontan Gäste erwarten und gerne Wild zubereiten möchten.

Im GekonntGekocht Wild-Gerichte-Fundus finden Sie zahlreiche tolle Gerichte, in denen Sie auch die passenden Saucen-Rezepte finden. Hierunter verstecken sich neben der leckeren Sauce Gibier auch weitere exquisite Saucenrezepte. Wie wäre es beispielsweise mit einer raffinierten Wacholder-Rahm-Sauce? Diese ausgesprochen leckere Sauce passt zu vielen Wildbret-Gerichten: Zu kurz gebratenen Wildsteaks, Medaillons, Filet oder Schnitzel von Reh, Hirsch, Wildschwein, aber auch Wildgeflügel.

Für diejenigen, die etwas Extravagantes suchen, haben wir ein modernes Wild-Schokoladen-Saucen-Rezept. Besonders lecker zu Reh und Hirsch und ein wunderbares Geschmackserlebnis. Natürlich finden Sie bei uns auch klassische Saucen-Rezepte wie etwa eine saisonale Steinpilz-Rahmsauce  oder eine Pflaumensauce mit gerösteten Zwiebeln.

Nährwertangabe

Informationen pro Portion:

Automatisch aus den Zutaten berechnet (Näherungswerte).

  • Kalorien (kcal)

    204
  • KH (g)

    15,4
  • Fett (g)

    8,7
  • Eiweiß (g)

    5
  • Ballast (g)

    1,8

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Kommentare (4)

  1. verfasst von Ulrich MacDonald am 2. Mai 2021

    Hört sich köstlich an aber müsste man dann nicht auch den braunen Wildfond selbst herstellen?
    Beste Grüße
    Ulrich MacDonald

    • verfasst von Team GekonntGekocht am 27. September 2026

      Selbst angesetzter brauner Wildfond ist die beste Wahl, ein Grundrezept finden Sie bei uns unter „Wildfond Basisrezept“. Ein guter Wildfond aus dem Glas funktioniert aber ebenfalls, da die kräftig gerösteten Wildknochen der Sauce ohnehin viel Geschmack geben.

  2. verfasst von Wokeya am 30. Januar 2022

    Danke für die Informationen. Allerdings habe ich bisher keine Wildsauce gefunden, die es mit der Sauce meiner Großmütter und meiner Mutter aufnehmen könnten. Wir benutzen nie Alkohol, sondern arbeiten mit einer dunklen Einbrenn(Weißmel/Dinkelmehl-Butterschmalz-Zucker, zum Aufgiessen Brühe oder Fond und Milch) und natürlich dem beim Braten entstandenen Wildfond. DANKE und beste Grüße ISARNATIVE soth

  3. verfasst von Ferch am 22. November 2022

    very good

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