Weihnachtsbuffet: Rezepte, Mengen und Planung

Ein Buffet bietet sich an Weihnachten an, wenn viele Gäste kommen oder der Abend lang wird: Jeder nimmt sich, was er mag, und vieles lässt sich am Vortag vorbereiten. Auf dieser Seite finden Sie Faustregeln für die Mengen, einen Plan für die Vorbereitung und Rezepte für Fingerfood und kalte Platten, warme Gerichte, Salate und Desserts, die sich laut Rezept für ein Buffet eignen oder gut vorbereiten lassen.

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Wie viel Essen pro Person für ein Buffet?

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen nennt für ein Buffet diese Faustregeln:

  • Rund 800 g Lebensmittel pro Person, weil am Buffet über einen längeren Zeitraum gegessen wird.
  • Für Gäste mit gutem Appetit rund 1.000 g, bei wenig Appetit reichen 600 g.
  • Gibt es einen Eintopf oder eine Suppe als Hauptgericht, rund 500 ml pro Person.
  • Kinder ab etwa 6 Jahren zählen als halbe Portion, ab 10 bis 12 Jahren als ganze.

Für 15 Erwachsene sind das rund 12 kg Speisen, verteilt auf alle Gerichte zusammen. Je mehr verschiedene Gerichte auf dem Buffet stehen, desto kleiner fällt die Menge je Gericht aus. Rechnen Sie also nicht jedes Rezept auf die volle Gästezahl hoch: Die Gäste probieren von vielem, essen sich aber nicht an allem satt. Ein Buffet lohnt sich laut Verbraucherzentrale ab etwa 12 Gästen. Für kleinere Runden passt eher ein Weihnachtsmenü.

Kalt, warm und was sich vorbereiten lässt

Kalte Platten, Salate und Desserts lassen sich weitgehend vorbereiten. Bei den warmen Gerichten eignen sich Schmorgerichte und Eintöpfe, die man am Vortag kocht und vor dem Servieren erhitzt. Ein Plan nach den Rezepten auf dieser Seite:

Wann Was
Am Vortag Bigos oder Hähnchen-Cassoulet kochen. Für den Westfälischen Schinken im Brotteig das Fleisch kochen und über Nacht im Fond auskühlen lassen. Spekulatius-Tiramisu und Blutorangen-Trifle schichten und über Nacht kühlen.
Am Festtag, vormittags Kartoffelsalat (1 bis 2 Stunden durchziehen lassen), Waldorfsalat (etwa 1 Stunde) und Sellerie-Mango-Salat (2 Stunden) anmachen. Mandarinen-Mousse füllen (3 bis 4 Stunden kühlen), Lebkuchen-Spekulatius-Tiramisu in Gläser schichten (mindestens 2 Stunden kühlen).
1 bis 2 Stunden vorher Schinken in Brotteig einschlagen und etwa 50 Minuten backen. Antipasti-Gemüse karamellisieren und mindestens 30 Minuten marinieren. Schmorgerichte vom Vortag langsam erhitzen.
Kurz vor dem Eröffnen Canapés belegen, Arancini ausbacken, Desserts mit Kakao bestäuben.
  • Warm halten: Der Bigos kann laut Rezept über den Abend verteilt auf der Herdplatte warm gehalten werden. Für Fondue und kleine Töpfe am Tisch eignet sich ein Rechaud. Das Cassoulet vom Vortag vor dem Servieren vollständig durcherhitzen.
  • Kühl halten: Salate mit Mayonnaise, Lachstatar und Cremes erst kurz vor dem Eröffnen aus dem Kühlschrank holen.
  • Brot und Dressing: Die Verbraucherzentrale rät, Brot nicht ganz aufzuschneiden, damit es nicht austrocknet, und Salatsoßen extra zu reichen, damit sich Reste am nächsten Tag noch essen lassen.
  • Vegetarische Gäste: Vegetarisch sind auf dieser Seite die Ziegenkäse-Taler, der gefüllte Staudensellerie, das gegrillte Gemüse mit Schafskäse, beide Antipasti-Gemüse, Julienne, der Elsässer Kartoffelauflauf, Berliner Kartoffelsalat, Waldorfsalat, Tortellinisalat (mit Parmesan, der mit tierischem Lab hergestellt wird) und alle Desserts außer der Mandarinen-Mousse (Gelatine). Weitere Rezepte finden Sie beim vegetarischen Weihnachtsessen.

Fingerfood und kalte Platten

Canapés, Taler und Spieße lassen sich aus der Hand essen und brauchen am Buffet nur Servietten und kleine Teller. Weitere Ideen nach Anlass, vom Sektempfang bis zum Kindergeburtstag, finden Sie auf unserer Seite Party-Fingerfood-Büfett, alle Rezepte unter Fingerfood.

Warme Gerichte

Für den warmen Teil eignen sich Gerichte, die sich vorbereiten und warm halten lassen: Ragout fin, Bigos, Cassoulet oder ein Wirsingschmortopf, der laut Rezept aufgewärmt fast noch besser schmeckt. Dazu kommen kleine warme Happen wie Albondigas, Arancini oder Julienne aus dem Förmchen.

Salate

Kartoffelsalat ist in vielen Familien an Weihnachten Tradition, in Köln auch der rote Heringssalat. Kartoffel-, Waldorf- und Sellerie-Mango-Salat ziehen laut Rezept ein bis zwei Stunden durch und lassen sich deshalb vor dem Eröffnen fertigstellen.

Desserts

Am Buffet bewähren sich Desserts in Gläsern oder aus der Form, die Sie vorher fertigstellen. Eisparfaits sind weniger geeignet, weil sie am Buffet schnell weich werden. Mehr Weihnachtsdesserts finden Sie unter Desserts und Nachspeisen für Weihnachten.

Häufige Fragen zum Weihnachtsbuffet

Wie viel Essen rechnet man pro Person für ein Buffet?

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen rechnet mit rund 800 g Lebensmitteln pro Person, bei gutem Appetit mit 1.000 g, bei wenig Appetit mit 600 g. Gibt es Suppe oder Eintopf als Hauptgericht, reichen rund 500 ml pro Person.

Was gehört auf ein Weihnachtsbuffet?

Eine Mischung aus kalten Platten und Fingerfood, zwei oder drei warmen Gerichten, Salaten und Desserts. Klassiker sind Kartoffelsalat, Heringssalat, Ragout fin und ein Schinken im Brotteig. Planen Sie auch etwas für vegetarische Gäste ein.

Was kann man für ein Buffet am Vortag vorbereiten?

Schmorgerichte und Eintöpfe wie Bigos oder Cassoulet, gekochten Schinken, Tiramisu und Trifle. Kartoffel- und Waldorfsalat machen Sie am Festtag an, sie ziehen laut Rezept ein bis zwei Stunden durch.

Wie hält man warme Gerichte am Buffet warm?

Auf der Herdplatte bei kleiner Hitze, auf einem Rechaud oder einer Warmhalteplatte. Gerichte vom Vortag vor dem Servieren vollständig durcherhitzen.

Ein Buffet für andere Anlässe, etwa für einen Sektempfang oder einen Fernsehabend, finden Sie auf unserer Seite Party-Fingerfood-Büfett. Weitere Rezepte für die Feiertage stehen unter Weihnachtsessen und Vorspeisen zu Weihnachten.