Topinambur

Süße Wurzelknolle Topinambur

Topinambur ist die Bezeichnung für eine Kulturpflanze – essbare Wurzelknolle – der Indianer aus vorkolumbianischer Zeit und stammt vermutlich aus Nord- und Mittelamerika.
In Süddeutschland nennt man sie auch „Rosserdäpfel”, Borbel, Jerusalem-Artischocke, Erdartischocke oder Erdtrüffel, weil sie früher als Wild oder Viehfutter angebaut wurde. Im 18. Jahrhundert wurde Topinambur allerdings von der Kartoffel verdrängt.
Inzwischen kam es zu einer Neuentdeckung des Wurzelgemüses: Topinambur erlebt derzeit in der Gastronomie eine Renaissance und wird darüber hinaus vor allem von Diabetikern geschätzt, da sie zu 16 % aus Mehrfachzucker in Form des Insulins besteht.

Der Geschmack der Wurzelknolle ist süßlich, die Konsistenz wässrig und sie erinnert geschmacklich an Artischocken – daher auch der Name Erdartischocke. Topinambur kann sowohl roh in Salaten, in Salzwasser gekocht oder auch frittiert und als Saft verzehrt werden.
Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurden die Topinambur-Knollen im badischen für das Brennen von Destillaten – die Obstbrennerei – verwendet, wie etwa zur Herstellung von Verdauungsschnaps, „Topinambur-Branntwein“ genannt.
Heute werden sie allerdings nur in geringem Umfang als Futterpflanze für Wildfutter angebaut.

Rezepte zum Begriff 'Topinambur'

Topinambur-Süßkartoffel-Reibekuchen mit Rauchfisch

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Rösti schon mit Topinambur probiert, schmecken hervorragend

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Topinambur-Chips

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Süßkartoffel Chips, hausgemacht, einfach, zum Knabbern

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Topinambur-Kartoffelsuppe mit Bacon Chips

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Feines Süßkartoffelsüppchen, einfach schmackig

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Topinambur Kartoffelsalat

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Machen sie doch einmal einen schnellen Süßkartoffelsalat für jeden Tag, es lohnt sich

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