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Glühwein & Co. – Beliebte Getränke an Weihnachten

0 Kommentare | Oktober 9, 2014

Nicht nur das Essen, sondern auch die Getränke spielen an Weihnachten und in der vorweihnachtlichen Zeit eine große Rolle. Die kräftigen Gewürze wie Zimt, Nelken und Anis riechen fantastisch und laden förmlich zum gemütlichen Beisammensein ein. Zu den beliebtesten Winter-Getränke gehören Glühwein, Weihnachtspunsch, Feuerzangenbowle und Eierlikör. Und ohne sie darf kein Jahr vergehen.

Glühwein

Glühwein
Würziger Glühwein ist ein Muss auf jedem Weihanchtsmarkt
Das wohl bekannteste alkoholhaltige Heißgetränk ist der Glühwein. Beim Weihnachtsmarktbesuch mit Familie oder Freunden zählt das Glühweintrinken zum Pflichtprogramm. Dieser wird üblicherweise mit Rotwein, Kandiszucker und einer Gewürzmischung aus Zimt, Nelken, Sternanis und Orangenschalen gekocht. Die Temperatur darf hierbei nicht über 80°C steigen, da sonst der enthaltene Alkohol beginnt zu verdampft. Alternativ wird er auch oftmals mit Weißwein angeboten. Wer gerne seinen Glühwein “mit Schuss” trinken möchte, hat die Möglichkeit sich zwischen Amaretto, Rum, oder Likören zu entscheiden. Darf der Glühwein nur alkoholfrei sein, so wird oftmals zu Tee oder Saft gegriffen.

Ganz gleich ob mit oder ohne Schuss, der Glühwein erfüllt jedes Jahr seine Pflicht und hält seine Trinker warm und bei guter Laune.

Gewürzmischung

Neben einem guten Wein sind die Glühweingewürze die mit Abstand wichtigsten Komponenten. Ohne sie wäre dieses Getränk nur heiß gemachter Wein. Hauptbestandteile sind Kandiszucker, Gewürznelken, Sternanis, Zimt und getrocknete Orangen- oder Zitronenschalen. Wahlweise kommen noch Kardamom, Vanille und Ingwer hinzu. Wer auf der Suche nach einer ganz besonderen Mischung ist, sollte sich dieses Glühweingewürz anschauen.

Zubereitung

Die Zubereitung von selbst gemachtem Glühwein ist relativ einfach. Man nehme 1 Liter trockenen Rotwein, 500 ml Wasser und Glühweingewürz. Die Zutaten gibt man in einen großen Topf und erhitzt sie. Der Glühwein darf allerdings nicht kochen und wer möchte, kann einen Schuss Rum hinzufügen.

Als alkoholfreie Variante empfiehlt sich der Einsatz von Früchtetee und Säften. Am besten eignen sich 200 ml Orangensaft, 100 ml Johannisbeersaft und 400 ml Wasser. Zusammen mit 2-3 Teebeuteln, 1 Orange, 2 Scheiben Zitrone und der Gewürzmischung wird alles gekocht und ergibt eine aromatische und kinderfreundliche Version.

Feuerzangenbowle

Ein klassisch-deutsches Erlebnisgetränk ist die Feuerzangenbowle. Trotz des trügerischen Namen handelt es sich hierbei um eine Punschvariante und keine Bowle im eigentlichen Sinne. Ähnlich wie bei Glühwein wird ein trockener Rotwein zusammen mit weihnachtlichen Gewürzen erhitzt. Über dem Topf wird anschließend eine Feuerzange platziert, auf welchen ein Zuckerhut drapiert wird. Dieser wird wiederum komplett mit Rum getränkt und angezündet. Dabei schmilzt der Zucker, karamellisiert und tropft in den erhitzen Wein. Je nach Region kommen weitere Zutaten hinzu, wie zum Beispiel Orangensaft oder Printenlikör.
Wem Rotwein nicht schmeckt, der kann auch Weißwein benutzen. Allerdings sollte man in diesem Fall auch weißen Rum oder Arrak einsetzen, um den Zuckerhut zu schmelzen. Dadurch harmonieren die Aromen besser mit einander.

Bekannt wurde die Feuerzangenbowle vor allem mit dem Film “Die Feuerzangenbowle” aus dem Jahre 1944.

Weitere Punschsorten

Der Weihnachtspunsch gehört, wie die Feuerzangenbowle, zu den bekannteren Punschrezepten.
Die Zusammensetzung ist ähnlich wie beim Glühwein, allerdings kommen Rum, brauner Zucker, Rosinen und Mandeln hinzu.
Auch hierbei gibt es eine kinderfreundliche Version ohne Alkohol. Man verzichtet gänzlich auf den Alkohol und braunen Zucker, aber dafür werden 1 Liter schwarzer Tee und Orangensaft eingesetzt.

Eierlikör

Eierlikör
Das zarte Gelb lässt jeden trüben Tag im Winter aufhellen.
Verschrien als “Frauen-Getränk” gehört Eierlikör ebenfalls zu den beliebten Alkoholika auf dem Weihnachtsmarkt. Hauptzutaten für den klassischen Eierlikör sind lediglich Eigelb, Zucker, Alkohol und ein bisschen Vanille. Viele fürchten sich bei dem Gedanken Eierlikör zu trinken, da es sich um rohes Ei handelt. Der erhaltene Alkohol sorgt allerdings dafür, dass eventuell vorhandene Salmonellen sterben. Die Gefahr an einer Salmonellose zu erkranken ist hierbei also relativ gering.

Weihnachtliche Variationen wie heißer Eierpunsch werden ebenso gerne getrunken. Dabei werden Eierlikör, Weißwein, Kandiszucker und Zimt mit einander vermengt und erhitzt. Gerne wird er mit Schlagsahne garniert oder mit einem Schuss Rum verfeinert. Übrigens, ein Eierlikör passt natürlich auch perfekt zu leckerem Weihnachtsgebäck.

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