
Baumkuchen
Der „König der Kuchen“, auch „Prügel- oder Spießkuchen“ genannt war schon im 15. Jahrhundert ein bekanntes Hochzeitsgebäck der Patrizier. Durch die Einzigartigkeit seines Geschmacks erfreut er sich seit Jahrhunderten bis in die heutige Zeit unveränderter Beliebtheit.
Das Geheimnis des außergewöhnlich zarten Genusses steckt in der aufwändigen Zubereitung. Es handelt sich um einen schichtweise aufgebauten und über offener Flamme gebackenen Kuchen. Der Teig wird auf einer drehenden Walze in 10 – 15 Teigschichten aufgetragen und einzeln goldgelb gebacken. Die einzelnen Schichten des fertigen Kuchens ähneln dann den Jahresringen eines Baumes.
Er besteht nur aus Butter, Eiern, Zucker, Vanille, Salz und Mehl, Backpulver darf hier nicht verwendet werden. (Leitsätze des Deutschen Lebensmittelbuchs für Feine Backwaren)
Auf 100 g Mehl müssen mindestens 100 g Butter und 200 g Ei kommen. Honig und Alkohol (wie z. B. Rum) können als Aromen hinzugegeben werden.
Man kann jeden Baumkuchen individuell nach eigenem Geschmack mit Marzipan, Pistazien, Nougat, Mandeln oder Rum backen.
Häufig kaufen wir nur das Fertigprodukt aus dem Supermarkt, dabei lässt sich der Baumkuchen auch selber recht einfach herstellen. Es erfordert nur etwas Zeit und Geduld wenn man ihn in einer flachen Back – oder Springform in den einzelnen Schichten bäckt. Das dürfte pro Schicht nur zwei bis vier Minuten dauern. Nach dem Backen schneidet man ihn in Stücke und taucht sie in Schokolade.
Rezepte mit Baumkuchen













