Leipziger Lerchen

Mit Vögeln haben die Leipziger Lerchen wenig gemein. Es handelt sich stattdessen um marzipangefüllte Törtchen, die gern zum Kaffee gereicht werden.

Im Mittelalter allerdings war das Fangen und Zubereiten von Singvögeln noch üblich, bis es 1876 vom sächsischen König verboten wurde. Das gilt der Überlieferung zufolge als Geburtsstunde der Leipziger Lerchen Marzipantörtchen, mithilfe derer die sächsischen Bäcker einen Ersatz erfanden.
Die Leipziger Lerchen sind eine Variante des Makronentörtchens aus Mürbeteig und zerdrückten Mandeln und Nüssen gefüllt. Dabei hat jeder Leipziger Bäcker sein eigenes Familienrezept und auch das Aussehen variiert.
Typisch für alle Leipziger Lerchen allerdings, sind die gekreuzten Teigstreifen auf dem oberen Teil, ähnlich den Speckstreifen mit denen die Lerchen in alter Zeit gebraten wurden.