Frauengesundheit und Ernährung: So bleiben Sie fit und vital in allen Lebenslagen

By : | 0 Kommentare | On : November 23, 2020 | Kategorie : Blog

Salat in Schale mit Zutaten

Frauen und Männer haben häufig eine unterschiedliche Beziehung zum Essen. Das mag daran liegen, dass Frauen oft generell mehr auf ihre Gesundheit und ihre Figur achten. Aber auch, dass ihnen im familiären Kontext meist die Rolle der Versorgerin zukommt, die das Essen für die ganze Familie zubereitet. Zuletzt sind Frauen oft einfach sensibler und feinfühliger, was die Bedürfnisse ihres Körpers angeht. Durch den monatlichen Zyklus und Hormonveränderungen in Schwangerschaft und Wechseljahren lernen sie deutlicher, was ihrem Körper guttut und was er braucht, um gesund zu sein.

Die Ernährung beeinflusst den weiblichen Zyklus

Dass es während der Schwangerschaft besonders wichtig ist, auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung zu achten, ist vielen Frauen klar. Die Ernährungsgewohnheiten während der Schwangerschaft beeinflussen das Leben des ungeborenen Kindes bis weit ins Erwachsenenalter. Doch auch außerhalb dieses Ausnahmezustandes fühlt sich der Körper einer Frau innerhalb eines jeden monatlichen Zyklus unterschiedlich an. Mit durchschnittlich fünfzig Jahren beginnt schließlich die Menopause – die Zeit, in der die Eierstöcke langsam ihre Funktion einstellen. Viele Frauen erleben diesen Zeitraum als eine Umbruchphase, in der sie ihr gesamtes Leben neu ausrichten und neue Lebensziele formulieren. Gleichzeitig ist es eine Phase, die oft mit unangenehmen Symptomen wie Hitzewallungen, seelischen Verstimmungen oder Herzrasen einhergeht. Die richtige Ernährung in den Wechseljahren trägt dazu bei, den Körper auf natürliche Weise wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Dazu gehört oft eine Ernährung, die mit sogenannten Phytohormonen – also pflanzlichen Hormonen – angereichert ist. Die bekanntesten sind die Isoflavone, die in Sojaprodukten enthalten sind. Bevor die fruchtbare Lebensphase vorbei ist, durchlaufen Frauen jedoch monatlich einen Zyklus, der mit der Periode endet. Dabei erfahren drei von vier Frauen Regelschmerzen und prämenstruelle Beschwerden. Was viele nicht wissen: Auch auf diese kann die Ernährung einen äußerst positiven Einfluss haben. Insbesondere Müdigkeit, Erschöpfung und Kopfschmerzen können mit der richtigen Lebensweise deutlich abgemildert werden.

Ernährung je nach Zyklusphase

Insgesamt wird der weibliche Zyklus oft in drei Phasen eingeteilt:

  • Die Follikelphase in der ersten Zyklushälfte, die mit dem Eisprung abgeschlossen ist.
  • Die Phase vom Eisprung bis zur Menstruation.
  • Das Einsetzen der Menstruationsblutung, bei der die Gebärmutterschleimhaut abgestoßen wird.

Die erste Zyklusphase ist dadurch geprägt, dass der weibliche Körper sich auf eine potenzielle Schwangerschaft vorbereitet. Das Sexualhormon Östrogen steigt an, wodurch es zu einem Aufbau der Gebärmutterschleimhaut kommt. In dieser Phase können insbesondere fermentierte Lebensmittel dabei helfen, die Hormonschwankungen im Gleichgewicht zu halten. Das sind beispielsweise Sauerkraut, Kimchi, Kefir oder Kombucha.

In der zweiten Zyklusphase fällt der Östrogenspiegel wieder ab, das sogenannte Gelbkörperhormon steigt an: Der Eisprung wird ausgelöst. Zu dieser Zeit hilft es Frauen, besonders viele Ballaststoffe und Antioxidantien in ihren Speiseplan zu integrieren. Diese bekommen Sie, indem Sie auf viel frisches Obst und Gemüse zurückgreifen. Gewürze und Kräuter wie selbstgepflückte Wildkräuter, Petersilie oder Kurkuma enthalten besonders viele Antioxidantien. Diese binden freie Radikale, die den Körper schädigen können, und helfen so dabei, verschiedenen Krankheiten vorzubeugen.

Die Menstruationsblutung erleben viele Frauen als eine besondere Herausforderung, da sie oft mit Krämpfen, Schmerzen und Unwohlsein einhergeht. Aufgrund des Blutverlustes ist es nun besonders wichtig, ausreichend eisenhaltige Nahrungsmittel zu sich zu nehmen. Gute Eisenquellen sind Fleisch, Samen, Nüsse und Hülsenfrüchte. Auch rote Bete ist ein gesunder und schmackhafter Eisenlieferant. Gegen Menstruationskrämpfe hilft es, auf eine ausreichende Versorgung mit Magnesium zu achten. Dieses trägt auch dazu bei, die Psyche zu stabilisieren. Magnesiumlieferanten sind Bananen, Nüsse, Kürbis und vollkornhaltige Lebensmittel. Wer bereits eine Woche vor der Menstruation darauf achtet, ausreichend mit dem Krampflöser versorgt zu sein, leidet auch weniger unter den typischen Beschwerden.

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