Saisonkalender Oktober

Saisonware im Oktober: Kürbisse, Quitten, Äpfel, Walnüsse, Rosenkohl am Strunk, Rotkohl, Grünkohl und Topinambur, Beispielfoto (digital erstellt)Beispielfoto (digital erstellt)

Zur Erntedankzeit im oftmals so schönen, goldenen Oktober gibt es immer noch viele Früchte und Gemüsesorten, die in Deutschland zu diesem Zeitpunkt ihre Saison haben. Neben der Traubenlese können jetzt beispielsweise Quitten gepflückt werden. Aber auch verschiedene Kohlsorten und Salat sind nun ideal zum Verzehr geeignet, wenn besonders Wert auf regionale Kost gelegt wird. Werfen Sie einen Blick in unseren Saisonkalender für Oktober.

Blumenkohl

BlumenkohlBlumenkohl ist eine kalorienarme Gemüsesorte und enthält reichlich Mineralstoffe und Vitamine, wie zum Beispiel Vitamin C und K. Erhältlich ist der Blumenkohl zwar das ganze Jahr über, aus heimischem Freiland kommt er von Mai bis November. Besonders die Vielseitigkeit macht den Kohl so attraktiv, denn bei der Zubereitung sind keine Grenzen gesetzt. Roh, gegart, gedünstet und selbst überbacken schmeckt der Blumenkohl sehr gut.

Rezeptideen Blumenkohl

Brokkoli

BrokkoliDer Brokkoli wird in Deutschland von Mai bis November geerntet.
Er enthält viele Mineralstoffe, wie unter anderem Magnesium, was wichtig für den Aufbau der Muskeln und Nerven ist.
Zudem beinhaltet er Vitamin C, auf dessen tägliche Zufuhr der Mensch angewiesen ist. Brokkoli kann sehr vielfältig eingesetzt werden. Auf verschiedenste Weise zubereitet, sind Brokkoligerichte eine nährstoffreiche Delikatesse.

Rezeptideen Brokkoli

Chicorée

Drei Chicorée-Knospen auf weißem HintergrundChicorée wird leider oftmals unterschätzt. Grund dafür ist der vermeintlich bittere Geschmack, der sich allerdings wunderbar mit süßlichen oder fruchtigen Zutaten wie Mango, Orangen, Honig oder Ziegenkäse kombinieren lässt. Somit entsteht ein feines Aroma.
Die Bitterstoffe eignen sich für einen kontrastreichen Geschmack, weshalb Chicorée gerne als Beilage zu deftigen Speisen serviert wird. Gegessen wird der helle Spross, der im Dunkeln aus der eingelagerten Wurzel getrieben wird; aus heimischer Treiberei kommt Chicorée von Oktober bis Juni.

Rezeptideen Chicorée

Feldsalat

FeldsalatFeldsalat, oftmals auch Rapunzel genannt, zählt zu den beliebtesten Salatsorten. Aufgrund der frostbeständigen Eigenschaft gilt er als typischer Wintersalat, der oft und gerne serviert wird. Hauptgrund liegt auch im mild-nussigen Geschmack, der sich hervorragend mit aromatischen Komponenten wie Ente, Ziegenkäse, Walnüssen oder Früchten kombinieren lässt. Der Salat hat einen hohen Gehalt an Vitamin A, C, Kalium und Eisen und gilt daher als eine der nährstoffreichsten Salatsorten. Aus heimischem Anbau gibt es Feldsalat vor allem von Oktober bis April, im Winter überwiegend aus geschütztem Anbau.

Rezeptideen Feldsalat

Fenchel

Zwei Fenchelknollen mit Grün und eine längs halbierte KnolleBeispielfoto (digital erstellt)Als Beilage, in verschiedenen Gemüsegerichten oder im Salat, findet Fenchel in der Küche vielseitige Verwendung. Schon früh galt diese Gemüsesorte als Heilmittel. Und das bis heute. Fencheltee zählt als traditionelles Mittel bei leichten Magen- und Darmbeschwerden zu den beliebtesten Kräuterteesorten. Manchmal finden die Samen von Fenchel sich auch in Brotsorten wieder. Aus heimischem Freiland kommt Fenchel von Juni bis November.

Rezeptideen Fenchel

Grünkohl

Krause Grünkohlblätter am Strunk und gehackter GrünkohlBeispielfoto (digital erstellt)Grünkohl – der Kohl des Nordens. Man könnte meinen, keine andere Kohlsorte wird so sehnsüchtig erwartet wie der beliebte Grünkohl. In Kombination mit würzigem Kassler oder Würsten gilt das Gemüse schon längst als etabliertes Gericht in der deutschen Küche. Doch auch international gesehen erfreut sich der grüne Kohl längst großer Beliebtheit beispielsweise in den USA. Dort wird das Gemüse allerdings roh verzehrt als Hauptbestandteil von grünen Smoothies oder Säften.
Einer der Hauptgründe für die Beliebtheit von Grünkohl liegt vermutlich im Geschmack. Bei kühlen Temperaturen reichert sich Zucker in den Blättern an und sorgt somit für ein süßliches Aroma. Zudem zählt Grünkohl zu den Kohlsorten mit dem höchsten Eiweiß- und Vitamin-C-Gehalt. Dazu kommen Mineralstoffe wie Magnesium und Eisen. Aus heimischem Freiland kommt Grünkohl von Oktober bis März.

Rezeptideen Grünkohl

Kartoffeln

KartoffelnEines der beliebtesten und wichtigsten Nahrungsmittel weltweit ist die Kartoffel. Frühkartoffeln gibt es ab Juni, die Haupternte läuft bis Oktober, als Lagerware sind Kartoffeln das ganze Jahr erhältlich. Die Kartoffel ist ein sehr vielfältiges Gemüse. Mit circa 200 verschiedenen Kartoffelsorten beginnt die Vielfalt schon in der Auswahl.
Die unterschiedlichen Zubereitungsmöglichkeiten sind ein weiterer positiver Aspekt der beliebten Beilage.
Ob Kartoffelsuppe, Kartoffelauflauf, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree oder Kartoffelreibekuchen – den Varianten zum Verzehr sind keine Grenzen gesetzt.

Rezeptideen Kartoffeln

Knollensellerie

Knollensellerie mit Grün und eine halbierte Knolle mit hellem FruchtfleischBeispielfoto (digital erstellt)Knollensellerie wird von Juni bis November geerntet und ist als Lagerware bis in den Frühsommer erhältlich; kühl und dunkel gelagert hält sich die ganze Knolle mehrere Wochen. Angeschnittene Stücke in Folie gewickelt im Kühlschrank aufbewahren und bald verbrauchen. Er gehört ins Suppengrün und schmeckt als Püree, Rohkostsalat oder paniert als Sellerieschnitzel.

Rezeptideen Knollensellerie

Kürbis

KürbisseNicht nur ausgehöhlt und als Dekoartikel zu Halloween, sondern auch auf dem Tisch als Speise können Kürbisse sich bei uns in ihrer ganzen Form entfalten. Geerntet werden Kürbisse von Juli bis Oktober, als Lagerware gibt es sie bis in den Februar. Zubereiten lassen sie sich auf vielfache Weise. Beliebt ist zum Beispiel die Kürbissuppe. Doch auch in Lasagne kommt der Kürbis geschmacklich zur Geltung und kann sein Aroma vollends entwickeln. Allerdings sollte man beim Einkaufen gut darauf achten, dass es kein Zierkürbis ist, den man anschließend zubereitet. Denn diese enthalten giftige Bitterstoffe (Cucurbitacine) und sehen kleinen Speisekürbissen oftmals zum Verwechseln ähnlich. Schmeckt ein Kürbis bitter, gehört er nicht in den Topf.

Rezeptideen Kürbis

Mairübchen und Herbstrüben

Mairübchen mit Laub, eines längs halbiertBeispielfoto (digital erstellt)Speiserüben gibt es als zarte Mairübchen im Frühsommer und als Herbstrüben bis in den November; aus dem Freiland kommen sie von Juni bis November, im Mai aus geschütztem Anbau. Ohne Laub halten sich die Rübchen im Kühlschrank einige Tage. Sie werden glasiert, geschmort oder in Eintöpfe gegeben, das junge Laub lässt sich wie Spinat verwenden.

Rezeptideen Rübchen

Mais

Zwei frische Maiskolben mit Hüllblättern und ein Kolbenstück im QuerschnittBeispielfoto (digital erstellt)Bis in den Oktober hinein wird in Deutschland Zuckermais geerntet, der Speisemais für die Küche. Körnermais dient dagegen vor allem als Futter. Nicht nur als Futterpflanze für Tiere, auch für uns Menschen ist Mais ein nährstoffreiches Nahrungsmittel. Mineralstoffe wie Kalium und Natrium gehören zu seinen Bestandteilen. Nicht nur als vegetarische Grillauflage macht sich Mais besonders gut, auch im Salat, sei es in grünem, Nudel- oder Schichtsalat sorgt er für geschmackliche Bereicherung.

Rezeptideen Mais

Möhren

MöhrenNach der Tomate und der Zwiebel ist die Möhre das am dritthäufigsten angebaute Gemüse in der EU. In Deutschland wird sie von Juni bis November geerntet, als Lagerware gibt es sie das ganze Jahr. Beta-Carotin ist der wichtigste Bestandteil der Möhre. Neben Eisen enthält die Möhre weitere zahlreiche Mineralstoffe. Um die Vitamine in ihrer ganzen Fülle aufzunehmen, sollte die Möhre besonders klein gekaut werden oder beim Verzehr mit Öl beziehungsweise Butter in Verbindung gebracht werden.

Rezeptideen Möhren

Pastinaken

PastinakenPastinaken sind eine super Gemüseart zum Lagern. Bei unter zwei Grad Celsius lassen sie sich monatelang deponieren.
Hierzulande werden sie von August bis November geerntet, als Lagerware gibt es sie bis in den Sommer. Sie passen als gedünstete Beilage gut zu verschiedensten Mahlzeiten. Das liegt auch daran, dass sie geschmacklich an Möhren erinnern.

Rezeptideen Pastinaken

Petersilienwurzel

Petersilienwurzeln mit Grün, eine längs aufgeschnittenBeispielfoto (digital erstellt)Petersilienwurzel sieht der Pastinake ähnlich, ist meist schlanker und schmeckt deutlich nach Petersilie. Sie wird von August bis November geerntet und ist als Lagerware bis in den Sommer erhältlich; kühl und dunkel gelagert hält sie sich mehrere Wochen. Sie würzt Brühen und Suppen und eignet sich für Püree und Ofengemüse.

Rezeptideen Petersilienwurzel

Porree (Lauch)

Zwei Porreestangen und geschnittene PorreeringeBeispielfoto (digital erstellt)Porree, auch Lauch genannt, wächst bei uns fast das ganze Jahr im Freiland: Sommerlauch ist zarter, Winterlauch kräftiger im Geschmack. Im Kühlschrank hält er sich in ein feuchtes Tuch gewickelt etwa eine Woche. Weil zwischen den Blattschichten oft Erde sitzt, die Stangen längs einschneiden und gründlich waschen; Porree passt in Suppen, Quiches, Aufläufe und als Gemüsebeilage.

Rezeptideen Porree

Radicchio

Zwei Radicchioköpfe und ein halbierter Kopf mit StrunkBeispielfoto (digital erstellt)Radicchio ist eine rote Zichorie mit festen Blättern und angenehm bitterem Geschmack. Aus heimischem Freiland kommt er von Juni bis November, als Lagerware im Dezember und Januar; im Gemüsefach hält er sich etwa eine Woche. Er passt in gemischte Salate und schmeckt kurz gebraten oder gegrillt zu Pasta und Risotto.

Rezeptideen Radicchio

Rosenkohl

rosenkohl Rosenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler und benötigt einen nährstoffreichen und sandigen Lehmboden. Besonders neben Spinat, Erbsen, Salat oder Kartoffeln kann er gut gedeihen. Von unten nach oben pflückt man die Kohlröschen vorsichtig ab. Als gekochte Gemüsebeilage, als Suppe oder im Salat schmeckt der Rosenkohl besonders gut. Er lässt sich außerdem prima einfrieren und enthält Vitamin A und C.

Rezeptideen Rosenkohl

Rote Bete

Rote Bete mit Blättern auf einem HolztischRote Bete gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und ist demnach mit der Zuckerrübe und dem Mangold verwandt. Rote Bete enthält viel Folsäure, ein B-Vitamin. Besonders roh als Vorspeise oder im Salat findet Rote Bete große Beachtung in der deutschen Küche. Als gegarte Beilage findet die Rübe aber auch zur Genüge Verwendung.

Rezeptideen Rote Bete

Rotkohl

RotkohlRotkohl mit Spätzle und gefüllten Rouladen, das klingt nach einem wahrhaftigen Weihnachtsessen. Zwar gibt es den Rotkohl im Dezember auch noch zu kaufen, aus dem Freiland kommt er von Juli bis November, danach als Lagerware. Als typisches Wintergemüse wird der Rotkohl also im Herbst geerntet. Er ist reich an Vitamin C und dominiert als Beilage zu zahlreichen Fleischgerichten, wie beispielsweise zu Sauerbraten, Schweine- oder Entenbraten.

Rezeptideen Rotkohl

Rucola

Frische Rucolablätter Besonders die jungen Blätter des Rucola werden als Salat gegessen. Aber nicht nur als eigenständiger Blattsalat ist der Rucola bekannt, er dient auch bei vielen Gerichten als Gewürz, beispielsweise über einer Nudel- oder Reispfanne. Oftmals noch bis in den Oktober zu ernten, sorgt Rucola so für intensiven Geschmack auf unserem Teller. Im deutschsprachigen Raum ist Rucola auch als Rauke bekannt, der Name Rucola kommt aus dem Italienischen.

Rezeptideen Rucola

Schwarzwurzel

Schwarzwurzeln mit dunkler Schale, zwei Stücke geschältBeispielfoto (digital erstellt)Schwarzwurzel wird erst seit dem frühen 17. Jahrhundert als Lebensmittel verwendet. Vorher kannte man die Wurzel nur als Heilpflanze, die besonders in Zeiten der Pest eine vielseitige Verwendung genoss. Heutzutage hat sich das Gemüse weitestgehend in den deutschen Küchen etabliert. Geschmacklich erinnert Schwarzwurzel an milden Spargel, weswegen die Pflanze auch „Spargel des armen Mannes“ genannt wird.
Schwarzwurzel ist nicht nur reich an Nährstoffen wie Kalium, Eisen und Folsäure, sondern auch tückisch in der Zubereitung. Die Wurzel sollte daher stets mit Handschuhen geschält werden, da der Milchsaft die Hände verfärbt und sich das weiße Fleisch rasch dunkel verfärbt. Um der Färbung entgegenzuwirken, sollten Sie die geschälten Stücke schnell in Essigwasser einlegen. Geerntet wird Schwarzwurzel von September bis November, als Lagerware gibt es sie bis in den Mai.

Rezeptideen Schwarzwurzel

Spinat

BlattspinatOb klassisch mit Spiegelei und Pellkartoffeln oder asiatisch mit Sesamöl und Erdnusssoße – Spinat zählt nicht nur bei Popeye zur beliebten Nahrung. Gerade wegen der reichhaltigen Mineralien und Vitamine wie Vitamin C, Kalium, Calcium und Natrium schwören viele gesundheitsbewusste Menschen auf das leuchtend grüne Gemüse. Es wird allerdings nicht nur in fester Form konsumiert, sondern zählt auch zu den Hauptzutaten für grüne Säfte und Smoothies.
Bezüglich der Herkunft ist man sich bis heute nicht zu 100 % sicher. Vermutlich stammt Spinat ursprünglich aus Persien und wurde dann von den Arabern nach Europa gebracht. Aus heimischem Freiland kommt Spinat von April bis November.

Rezeptideen Spinat

Steckrüben

Steckrüben mit violettem Kopf, eine halbiert mit gelbem FruchtfleischBeispielfoto (digital erstellt)Steckrüben erfreuen sich hierzulande keiner großen Beliebtheit. Während in Nord- und Osteuropa die gelbliche Knolle als beliebte Energiequelle dient, landet sie in Deutschland eher selten auf dem Teller. Grund dafür liegt vermutlich im „Steckrübenwinter“ im Jahre 1916. Aufgrund vieler Faktoren mussten die Rüben als letzte Nahrungsreserve der gesamten Bevölkerung verwendet werden. An sich ist die Knolle eine gute Kohlenhydratquelle und dennoch kalorienarm aufgrund des hohen Wassergehaltes.
Steckrüben sind mit Kohlrabi verwandt und haben einen leicht süßlichen Geschmack. Abgesehen davon ist das Gemüse relativ arm an Eigengeschmack, aber die Rübe besitzt die Eigenschaft, jegliche Aromen anzunehmen. Indem beispielsweise Äpfel mit Steckrüben püriert werden, erhält man ein aromatisches Apfelmus, ohne eine große Menge an Äpfeln verwenden zu müssen. Geerntet werden Steckrüben von September bis November, als Lagerware gibt es sie bis in den April.

Rezeptideen Steckrüben

Topinambur

Topinamburknollen, eine halbiert mit weißem FruchtfleischBeispielfoto (digital erstellt)Topinambur ist die Knolle einer mit der Sonnenblume verwandten Pflanze und wird von Oktober bis März aus dem Freiland geerntet. Die dünne Schale trocknet schnell aus, deshalb hält sich die Knolle in ein feuchtes Tuch gewickelt im Gemüsefach nur etwa eine Woche. Sie schmeckt leicht nussig und lässt sich roh geraspelt, als Suppe, Püree, Chips oder gebraten verwenden.

Rezeptideen Topinambur

Weißkohl

WeißkohlKohl verbindet man meist mit der kalten Jahreszeit. Aus heimischem Freiland kommt Weißkohl von Juli bis November, danach als Lagerware bis in den Mai. Ein klassisches Gericht mit Weiß- oder Spitzkohl ist beispielsweise die Kohlsuppe. Sie wird vermehrt in den Wintermonaten serviert, da sie wärmend und reich an Vitamin C ist. Der zweite Klassiker ist Sauerkraut. Der fermentierte Kohl eignet sich hervorragend als Beilage zu Fleischgerichten oder als Salat-Variante.
Weißkohl eignet sich allerdings nicht nur als Zutat für diverse Gerichte, sondern wird auch häufig als Hausmittel bei Verdauungsbeschwerden in Form von Sauerkrautsaft konsumiert.

Rezeptideen Weißkohl

Wirsing

Wirsingblätter auf weißem HintergrundWirsing ist eine Kohlart aus dem Mittelmeerraum und daher auch unter dem französischen Namen chou de Milan bekannt.
Zwar gehört er zu den Dauer-Gemüsesorten und ist daher ganzjährig erhältlich, aus heimischem Freiland kommt er von Juli bis November, im Winter als Lagerware.
Im Gegensatz zu verwandten Kohlsorten sind die Wirsing-Blätter um einiges größer und zarter. Aufgrund dessen eignet sich diese Sorte hervorragend für Kohlrouladen.
Das Gemüse wird jedoch nicht nur aufgrund der leichten Zubereitung häufig serviert, sondern auch wegen der Nährstoffe. Dabei sticht vor allem der Gehalt an Vitamin A und C heraus.

Rezeptideen Wirsing

Äpfel

ApfelDie beliebteste Obstsorte der Deutschen ist der Apfel. Mit rund 20 Kilo Pro-Kopf-Verzehr ist das kein Wunder, bei um den 20.000 unterschiedlichen Sorten. Dank spezieller Lagertechniken ist es möglich, den Apfel selbst 10 Monate nach der Ernte noch frisch genießen zu können, sodass die Frucht das ganze Jahr über verfügbar ist. Geerntet wird von August bis November, die meisten Sorten im September und Oktober. Der Apfel kann sehr vielfältig verarbeitet werden. Ob roh, im Kuchen, als Joghurt, Mus, Saft oder Kompott –  es gibt viele Möglichkeiten.

Rezeptideen Äpfel

Birnen

BirneSind sich Äpfel und Birnen ähnlich? Allerdings! Denn beide Früchte sind zur selben Zeit erntbar und enthalten fast die gleiche Menge an Kalorien. Zudem weisen beide ihre wichtigen Vitamine, wie auch andere Obst- und Gemüsesorten, in und unter der Schale auf. Im Frühherbst sind die Früchte am leckersten, denn Birnen reifen nicht am Baum, bis sie saftig und weich sind, sondern werden noch hart geerntet. In speziellen Lagern reifen die Früchte dann weiter. Aus heimischem Anbau kommen Birnen von August bis Oktober, als Lagerware bis in den Februar.

Rezeptideen Birnen

Brombeeren

BrombeerenDie beliebte und süße Brombeere, die oft im Unkraut neben dem Wegesrand wächst, eignet sich besonders in Form von Marmelade. Aber auch als Likör, Kuchenbelag, Soße oder einfach als Frischverzehr sind Brombeeren der pure Genuss. Die Vitamin-C-reiche Beere kann zudem lange Zeit in der Tiefkühltruhe überdauern und so frisch gepflückt, sofort konserviert werden. Aus heimischem Anbau kommen Brombeeren von Juli bis Oktober.

Rezeptideen Brombeeren

Quitten

QuitteJeder kennt wohl Quittengelee. Der Brotaufstrich schmeckt besonders gut über Streichkäse oder Quark. Aber auch Marmelade, Mus, Kompott und Saft lassen sich aus den aromatischen Quitten herstellen. Quittenlikör, Wein oder Schnaps sind immer gute Geschenkideen. In Deutschland werden Quitten im Rheinland und in Baden-Württemberg angebaut. Geerntet werden sie im Oktober und November.

Rezeptideen Quitten

Trauben

WeintraubenDie Traubenlese in den deutschen Weinanbauregionen dauert zuweilen vom September bis in den Oktober hinein. Echte Weinkenner wissen, welche Traubensorte zu welchem Wein wird. Berühmte deutsche Rebsorten sind beispielsweise der Riesling, Müller-Thurgau oder Silvaner. Aber nicht nur als Wein, auch als Beilage zu Fleischgerichten können Trauben deftige Speisen süßen.

Rezeptideen Trauben

Haselnüsse

Haselnüsse in der Schale und in der grünen Hülle, einige geknacktBeispielfoto (digital erstellt)Haselnüsse werden bei uns im September und Oktober geerntet. In der Schale halten sie sich kühl und trocken mehrere Monate, gemahlene Nüsse sollten bald verbraucht werden. Geröstet entfalten sie mehr Aroma und passen in Gebäck, Desserts, Krusten und Salate.

Rezeptideen Haselnüsse

Maronen (Esskastanien)

Maronen, zwei kreuzweise eingeschnitten, eine geschältBeispielfoto (digital erstellt)Maronen, auch Esskastanien genannt, werden im Herbst geerntet; aus Deutschland kommen nur kleine Mengen im September und Oktober, der größte Teil stammt aus Südeuropa. Frische Maronen halten sich kühl und luftig gelagert etwa eine Woche. Vor dem Rösten oder Kochen wird die Schale kreuzweise eingeschnitten; sie passen zu Wild und Rotkohl, in Suppen und Füllungen.

Rezeptideen Maronen

Steinpilze

Frische Steinpilze, einer längs aufgeschnittenBeispielfoto (digital erstellt)Steinpilze wachsen vor allem unter Fichten und Buchen und haben wie die meisten Wildpilze ihre Hauptsaison im Spätsommer und Herbst. Frische Pilze sollten fest sein und halten sich höchstens ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Sie schmecken gebraten, in Risotto und Saucen und getrocknet als Würze; selbst gesammelte Pilze nur verwenden, wenn sie sicher bestimmt sind.

Rezeptideen Steinpilze

Walnüsse

Walnüsse in der Schale, zwei geknackt, und lose WalnusskerneBeispielfoto (digital erstellt)Walnüsse aus heimischer Ernte fallen im September und Oktober vom Baum. Getrocknet halten sie sich in der Schale kühl und trocken mehrere Monate, ausgelöste Kerne werden wegen ihres Fettgehalts schneller ranzig. Sie passen in Salate, Kuchen und Brot und zu Käse.

Rezeptideen Walnüsse

Karpfen

Ganzer frischer Spiegelkarpfen und zwei Karpfenfilets auf PergamentpapierBeispielfoto (digital erstellt)Karpfen hat in den Monaten mit „r“ Saison, also von September bis April, abgefischt werden die Teiche vor allem im Herbst. Frischer Karpfen sollte am Kauftag zubereitet werden. Traditionell kommt er an Weihnachten und Silvester blau, gebacken oder als Filet auf den Tisch.

Rezeptideen Karpfen

Fasan

Bratfertiger Fasan und rohe Fasanenbrust auf PergamentpapierBeispielfoto (digital erstellt)Fasanen dürfen nach der Bundesjagdzeitenverordnung vom 1. Oktober bis 15. Januar bejagt werden, die Länder können abweichende Zeiten festlegen. Das helle, magere Fleisch trocknet leicht aus und wird deshalb oft mit Speck umwickelt, im Ganzen gebraten oder die Keulen geschmort. Fasan passt zu Wirsing, Sauerkraut und Maronen.

Rezeptideen Fasan

Feldhase

Rohe Hasenkeulen und Hasenrücken auf PergamentpapierBeispielfoto (digital erstellt)Feldhasen haben nach der Bundesjagdzeitenverordnung Jagdzeit vom 1. Oktober bis 15. Januar, die Länder können abweichen. Hasenfleisch ist dunkel, mager und kräftig im Geschmack. Der Rücken wird kurz gebraten, Keulen geschmort, ein Klassiker ist der Hasenpfeffer.

Rezeptideen Feldhase

Hirsch (Rotwild)

Rohes Hirschfleisch, Rücken und Steak, auf PergamentpapierBeispielfoto (digital erstellt)Rotwild hat nach der Bundesjagdzeitenverordnung je nach Altersklasse von Juni bzw. August bis Januar oder Februar Jagdzeit, die Länder können abweichen. Hirschfleisch ist dunkel, mager und kräftiger als Reh. Steaks und Rücken werden kurz gebraten, Keule, Schulter und Gulasch geschmort.

Rezeptideen Hirsch

Reh

Roher Rehrücken und zwei Medaillons auf PergamentpapierBeispielfoto (digital erstellt)Rehwild hat nach der Bundesjagdzeitenverordnung je nach Altersklasse von Mai bzw. September bis Oktober, Januar oder Februar Jagdzeit, die Länder können abweichende Zeiten festlegen. Rehfleisch ist zart, mager und mild, frisch hält es sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage. Rücken und Filet werden kurz gebraten, Keule und Schulter geschmort.

Rezeptideen Reh

Wildschwein

Roher Wildschweinbraten und Ragoutwürfel auf PergamentpapierBeispielfoto (digital erstellt)Schwarzwild darf nach Bundesrecht das ganze Jahr bejagt werden, für Elterntiere gilt ein Schutz während der Aufzucht; im Handel ist es vor allem im Herbst und Winter. Das Fleisch ist kräftig und etwas fester als Hausschwein. Es eignet sich für Braten, Sauerbraten, Ragout und Gulasch.

Rezeptideen Wildschwein