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Chia – Das Superfood der Maya

By : | 0 Kommentare | On : Juni 12, 2015 | Kategorie : Blog

Chia ist derzeit in aller Munde. Drogerien, Bio- und Supermärkte rüsten ihr Sortiment auf und überall finden sich die kleinen, schwarzen Samen. Ursprünglich stammen Chiasamen aus Mexiko und wurden schon von den alten Maya als Grundnahrungsmittel verwendet.
Botanisch betrachtet gehört die Pflanze zur Gattung des Salbeis. Sie erreicht eine Höhe von bis zu knapp 2 Meter und wird mittlerweile nicht nur in Mexiko kultiviert, sondern auch in Südamerika und Spanien.

Das Volk der Maya verwendete die Samen als eiweißreichen Energielieferanten. Im Schnitt enthalten 100 Gramm Chiasamen 21 g Protein, 33 g Ballaststoffe und rund 24 g ungesättigte Fettsäure. Mehr als die Hälfte der Fettsäuren sind Omega 3 Fettsäuren. Diese sind für den menschlichen Körper äußerst essentiell, da sie gerinnungs- und arterisklerosehemmend wirken und somit für die Gesundheit von Herz und Blutgefäßen ausschlaggebend sind. Zudem gelten sie als wichtiger Bestandteil der unterschiedlichen Zellmembranen.
Desweiteren ist Chia reich an Calcium (631 mg), Magnesium (335 mg), Eisen (7 mg), Vitamin A und Folsäure. Daher werden die Samen oftmals als natürliches Produkt während der Schwangerschaft empfohlen.

Warum eigentlich Superfood?

Als Superfood bezeichnet man Lebensmittel, die eine positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit aufweisen. Darunter fallen beispielsweise Algen wie Chlorella und Spirulina, Beeren wie Heidelbeeren, Acai und Goji, Granatapfel, Ingwer, Mandeln und Kürbiskerne.
Und auch Chia reiht sich ebenfalls in die Liste des Superfoods ein.
Die Samen gelten als ganzheitliche Nährstoffbombe, die nicht nur ausreichend Energie für den Tag liefern, sondern die Verdauung unterstützen und dem Körper beim Abbau von Säuren und Giftstoffen ihren Dienst erweisen.

Natürlich sollten die als Superfood bezeichneten Nahrungsmittel regelmäßig und in ausreichender Menge konsumiert werden, um einen tatsächlich positiven Einfluss auf die Gesundheit ausüben zu können. Bei Chiasamen sollte der Konsum allerdings mit etwas Vorsicht genossen werden, denn ein übermäßiger Verzehr kann eventuell nach hinten losgehen. Da die Samen wahre Wasserspeicher sind, die in Verbindung mit Flüssigkeiten sehr stark aufquellen und ihr Volumen somit bis auf das zehnfache erhöhen können, sollte stets genügend getrunken werden um den Körper mit ausreichend Wasser zu versorgen. Ansonsten können unangenehme Nebenwirkungen wie Verstopfungen auftreten.

Trend-Zutat 2015: Chia

Die Eigenschaft, Flüssigkeiten zu binden, kann auch als Vorteil genutzt werden. Ein beliebtes Rezept ist beispielsweise der sogenannte Chia Pudding. Hierbei werden die Samen über Nacht in einer Flüssigkeit nach Wahl eingeweicht. Aufgrund des süßlichen Geschmacks bevorzugen viele Verbraucher Mandelmilch. Reismilch, Kokosmilch oder herkömmliche Milch eignen sich ebenfalls sehr gut.
Um eine optimale Konsistenz zu erreichen, sollten 3 EL Chiasamen mit 200 ml Flüssigkeit vermischt werden. Der angesetzte Pudding wird dann über Nacht im Kühlschrank gelagert. Am nächsten Tag kann der Chia Pudding mit weitere Zutaten wie Früchte, Nüsse, Marmelade oder Müsli kombiniert und verzehrt werden. Dadurch, dass die eingeweichten Samen viel Flüssigkeit binden und abspeichern können, hält der Pudding besonders lange satt.
Chiasamen werden allerdings nicht nur zu Pudding verarbeitet, sondern erfreuen sich auch großer Beliebtheit als besondere Zutat in Smoothies und Säften. Im Salat, Brot und Müsli ist Chia ebenfalls keine Seltenheit.

Wer auf diesen Trend-Zug aufsteigen möchte, macht mit Chia definitiv nichts verkehrt. Die kleinen, schwarzen Samen der Maya lassen sich vielseitig einsetzen und sind eine wahre Wohltat für die Gesundheit. Sie sind in diversen Supermärkten, Drogerien und auch online erhältlich.

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