Im September, wenn sich der Sommer langsam dem Ende neigt, sind neben Brombeeren, Äpfeln und Birnen auch viele heimische Gemüsesorten zu ernten. Zwar zieht allmählich der Herbst ein, doch der sogenannte Altweibersommer bietet uns dank seiner milden Wärme noch die Möglichkeit, viel Zeit draußen in der Natur zu verbringen. Erfahren Sie in unserem Saisonkalender, welche heimischen Lebensmittel nun zu bekommen sind.
Aubergine
Die Aubergine ist durch ihren weltweiten Anbau das ganze Jahr über verfügbar. Heimische Auberginen wachsen fast nur im Gewächshaus und kommen von Juni bis Oktober. Sie besteht zu 93% aus Wasser und ist mit nur 17 kcal sehr kalorienarm. Trotzdem enthält die Aubergine Kalium sowie Vitamin B und C, was besonders in der Schale verborgen ist. Man sollte das Gemüse aufgrund des giftigen Alkaloids Solanin und der Bitterstoffe zwar nicht roh verzehren, aber gegrillt, gekocht oder gebraten sind Auberginen echte Leckerbissen.
Blumenkohl ist eine kalorienarme Gemüsesorte und enthält reichlich Mineralstoffe und Vitamine, wie zum Beispiel Vitamin C und K. Erhältlich ist der Blumenkohl zwar das ganze Jahr über, aus heimischem Freiland kommt er von Mai bis November. Besonders die Vielseitigkeit macht den Kohl so attraktiv, denn bei der Zubereitung sind keine Grenzen gesetzt. Roh, gegart, gedünstet und selbst überbacken schmeckt der Blumenkohl sehr gut.
Beispielfoto (digital erstellt) Auch Bohnen bieten ebenso wie Erbsen eine Menge Proteine, dazu Vitamin A und weitere Nährstoffe wie Calcium. Frische Busch- und Stangenbohnen gibt es aus dem Freiland von Juni bis Oktober. Roh sind grüne Bohnen unverträglich, sie werden immer gegart. Getrocknet gibt es sie jedoch das ganze Jahr über. Besonders lecker schmecken Bohnen mit Fleisch.
Der Brokkoli wird in Deutschland von Mai bis November geerntet.
Er enthält viele Mineralstoffe, wie unter anderem Magnesium, was wichtig für den Aufbau der Muskeln und Nerven ist.
Zudem beinhaltet er Vitamin C, auf dessen tägliche Zufuhr der Mensch angewiesen ist. Brokkoli kann sehr vielfältig eingesetzt werden. Auf verschiedenste Weise zubereitet, sind Brokkoligerichte eine nährstoffreiche Delikatesse.
Beispielfoto (digital erstellt) Als Beilage, in verschiedenen Gemüsegerichten oder im Salat, findet Fenchel in der Küche vielseitige Verwendung. Schon früh galt diese Gemüsesorte als Heilmittel. Und das bis heute. Fencheltee zählt als traditionelles Mittel bei leichten Magen- und Darmbeschwerden zu den beliebtesten Kräuterteesorten. Manchmal finden die Samen von Fenchel sich auch in Brotsorten wieder.
Eines der beliebtesten und wichtigsten Nahrungsmittel weltweit ist die Kartoffel. Frühkartoffeln gibt es ab Juni, die Haupternte läuft bis Oktober, als Lagerware sind Kartoffeln das ganze Jahr erhältlich. Die Kartoffel ist ein sehr vielfältiges Gemüse. Mit circa 200 verschiedenen Kartoffelsorten beginnt die Vielfalt schon in der Auswahl.
Die unterschiedlichen Zubereitungsmöglichkeiten sind ein weiterer positiver Aspekt der beliebten Beilage.
Ob Kartoffelsuppe, Kartoffelauflauf, Bratkartoffeln, Kartoffelpüree oder Kartoffelreibekuchen – den Varianten zum Verzehr sind keine Grenzen gesetzt.
Nicht nur ausgehöhlt und als Dekoartikel zu Halloween, sondern auch auf dem Tisch als Speise können Kürbisse sich bei uns in ihrer ganzen Form entfalten. Im September werden sie geerntet und in vielfacher Weise zubereitet. Beliebt ist zum Beispiel die Kürbissuppe. Doch auch in Lasagne kommt der Kürbis geschmacklich zur Geltung und kann sein Aroma vollends entwickeln. Allerdings sollte man beim Einkaufen gut darauf achten, dass es kein Zierkürbis ist, den man anschließend zubereitet. Denn diese enthalten giftige Bitterstoffe (Cucurbitacine) und sehen kleinen Speisekürbissen oftmals zum Verwechseln ähnlich. Schmeckt ein Kürbis bitter, gehört er nicht in den Topf.
Beispielfoto (digital erstellt) Zuckermais, der Speisemais für die Küche, wird in Deutschland von August bis Oktober geerntet. Körnermais dient dagegen vor allem als Futter. Nicht nur als Futterpflanze für Tiere, auch für uns Menschen ist Mais ein nährstoffreiches Nahrungsmittel. Mineralstoffe wie Kalium und Natrium gehören zu seinen Bestandteilen. Nicht nur als vegetarische Grillauflage macht sich Mais besonders gut, auch im Salat, sei es in grünem, Nudel- oder Schichtsalat sorgt er für geschmackliche Bereicherung.
Unsere Vorfahren betrachteten Mangold als eine Heilpflanze. Er enthält viele Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium und Calcium. Bei uns wird Mangold von Mai bis November geerntet und schmeckt als Mangoldwickel besonders lecker.
Möhren sind, dank des wichtigen Inhaltsstoffes Karotin, schon im Kleinkindalter ein bedeutendes Nahrungsmittel des Speiseplanes. Sie liefern uns reichlich Vitamin A. Als Möhrensaft, Suppe, in Kombination mit Kartoffeln als Püree, als Salat oder einfach nur als gekochte Beilage, ist diese Gemüsesorte vielfältig einsetzbar. Als Backware finden Möhren auch ihre Verwendung, beispielsweise als Muffin.
Beispielfoto (digital erstellt) Heimischer Paprika wächst fast ausschließlich im Gewächshaus und kommt von Juni bis Oktober aus ungeheiztem oder schwach geheiztem Anbau. Grüne Schoten werden unreif geerntet und schmecken herber, rote, gelbe und orange sind ausgereift und süßer. Im Gemüsefach halten sie sich etwa eine Woche; Paprika schmeckt roh, geschmort, gefüllt und gegrillt.
Pastinaken sind eine super Gemüseart zum Lagern. Bei unter zwei Grad Celsius lassen sie sich monatelang deponieren.
Hierzulande werden sie von August bis November geerntet, als Lagerware gibt es sie bis in den Sommer. Sie passen als gedünstete Beilage gut zu verschiedensten Mahlzeiten. Das liegt auch daran, dass sie geschmacklich an Möhren erinnern.
Beispielfoto (digital erstellt) Petersilienwurzel sieht der Pastinake ähnlich, ist meist schlanker und schmeckt deutlich nach Petersilie. Sie wird von August bis November geerntet und ist als Lagerware bis in den Sommer erhältlich; kühl und dunkel gelagert hält sie sich mehrere Wochen. Sie würzt Brühen und Suppen und eignet sich für Püree und Ofengemüse.
Beispielfoto (digital erstellt) Radicchio ist eine rote Zichorie mit festen Blättern und angenehm bitterem Geschmack. Aus heimischem Freiland kommt er von Juni bis November, als Lagerware im Dezember und Januar; im Gemüsefach hält er sich etwa eine Woche. Er passt in gemischte Salate und schmeckt kurz gebraten oder gegrillt zu Pasta und Risotto.
Rosenkohl gehört zur Familie der Kreuzblütler und benötigt einen nährstoffreichen und sandigen Lehmboden. Besonders neben Spinat, Erbsen, Salat oder Kartoffeln kann er gut gedeihen. Von unten nach oben pflückt man die Kohlröschen vorsichtig ab. Als gekochte Gemüsebeilage, als Suppe oder im Salat schmeckt der Rosenkohl besonders gut. Er lässt sich außerdem prima einfrieren und enthält Vitamin A und C. Aus heimischem Freiland kommt Rosenkohl von September bis Februar.
Rote Bete gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse und ist demnach mit der Zuckerrübe und dem Mangold verwandt. Rote Bete enthält viel Folsäure, ein B-Vitamin. Besonders roh als Vorspeise oder im Salat findet Rote Bete große Beachtung in der deutschen Küche. Als gegarte Beilage findet die Rübe aber auch zur Genüge Verwendung. Aus dem Freiland kommt Rote Bete von Juni bis November, als Lagerware bis in den Mai.
Rotkohl mit Spätzle und gefüllten Rouladen, das klingt nach einem wahrhaftigen Weihnachtsessen. Zwar gibt es den Rotkohl im Dezember auch noch zu kaufen, aus dem Freiland kommt er von Juli bis November, danach als Lagerware. Als typisches Wintergemüse wird der Rotkohl also im Herbst geerntet. Er ist reich an Vitamin C und dominiert als Beilage zu zahlreichen Fleischgerichten, wie beispielsweise zu Sauerbraten, Schweine- oder Entenbraten.
Besonders die jungen Blätter des Rucola werden als Salat gegessen. Aber nicht nur als eigenständiger Blattsalat ist der Rucola bekannt, er dient auch bei vielen Gerichten als Gewürz, beispielsweise über einer Nudel- oder Reispfanne. Aus heimischem Freiland kommt Rucola von Mai bis November, im Winter aus geschütztem Anbau; er sorgt für intensiven Geschmack auf unserem Teller. Im deutschsprachigen Raum ist Rucola auch als Rauke bekannt, der Name Rucola kommt aus dem Italienischen.
Ob klassisch mit Spiegelei und Pellkartoffeln oder asiatisch mit Sesamöl und Erdnusssoße – Spinat zählt nicht nur bei Popeye zur beliebten Nahrung. Gerade wegen der reichhaltigen Mineralien und Vitamine wie Vitamin C, Kalium, Calcium und Natrium schwören viele gesundheitsbewusste Menschen auf das leuchtend grüne Gemüse. Es wird allerdings nicht nur in fester Form konsumiert, sondern zählt auch zu den Hauptzutaten für grüne Säfte und Smoothies.
Bezüglich der Herkunft ist man sich bis heute nicht zu 100 % sicher. Vermutlich stammt Spinat ursprünglich aus Persien und wurde dann von den Arabern nach Europa gebracht. Aus heimischem Freiland kommt Spinat von April bis November.
Beispielfoto (digital erstellt) Der Spitzkohl gehört zur selben Gemüsefamilie wie der Blumenkohl. Er ist ebenso kalorienarm und ist besonders reich an Vitamin B1, B2 und C sowie an Kalium und Beta-Carotin. An den knackigen grünen Blättern erkennt man, wie frisch er ist. Verzehren kann man den Spitzkohl roh, gedünstet oder geschmort. Hauptsache aber frisch, denn aufgewärmt verliert der Spitzkohl sein Aroma. Aus heimischem Freiland kommt Spitzkohl von Juni bis November.
Beispielfoto (digital erstellt) Als Rohkost mit Dip, in Suppenform oder als Zutat eines grünen Smoothies – Sellerie ist sehr gesund. Der Vitamin-A- und -C-Lieferant kann auch als Tee getrunken werden.
Das liebste Gemüse der Deutschen ist die Tomate. Vor dem Ersten Weltkrieg als giftig angesehen, ist das Gemüse heute in fast jedem Haushalt vorzufinden. Man bekommt Tomaten in Deutschland das ganze Jahr lang im Supermarkt. Heimische Tomaten wachsen fast ausschließlich unter Glas oder Folie, aus ungeheiztem Anbau kommen sie von Juni bis September. Mit 94% Wassergehalt ist die Tomate auch noch besonders kalorienarm. Bei nur 17 kcal auf 100 Gramm macht das Schlemmen so besonders viel Spaß. Durch die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten bei der Zubereitung kann man seiner kulinarischen Kreativität freien Lauf lassen. Ob gekocht, als Suppe, auf dem Grill, im Eintopf oder als Saft – man hat bei der Tomate viel Spielraum.
Kohl verbindet man meist mit der kalten Jahreszeit. Aus heimischem Freiland kommt Weißkohl von Juli bis November, danach als Lagerware bis in den Mai. Ein klassisches Gericht mit Weiß- oder Spitzkohl ist beispielsweise die Kohlsuppe. Sie wird vermehrt in den Wintermonaten serviert, da sie wärmend und reich an Vitamin C ist. Der zweite Klassiker ist Sauerkraut. Der fermentierte Kohl eignet sich hervorragend als Beilage zu Fleischgerichten oder als Salat-Variante.
Weißkohl eignet sich allerdings nicht nur als Zutat für diverse Gerichte, sondern wird auch häufig als Hausmittel bei Verdauungsbeschwerden in Form von Sauerkrautsaft konsumiert.
Wirsing ist eine Kohlart aus dem Mittelmeerraum und daher auch unter dem französischen Namen chou de Milan bekannt.
Zwar gehört er zu den Dauer-Gemüsesorten und ist daher ganzjährig erhältlich, aus heimischem Freiland kommt er von Juli bis November, im Winter als Lagerware.
Im Gegensatz zu verwandten Kohlsorten sind die Wirsing-Blätter um einiges größer und zarter. Aufgrund dessen eignet sich diese Sorte hervorragend für Kohlrouladen.
Das Gemüse wird jedoch nicht nur aufgrund der leichten Zubereitung häufig serviert, sondern auch wegen der Nährstoffe. Dabei sticht vor allem der Gehalt an Vitamin A und C heraus.
Die kalorienarmen, vitaminreichen und leichtverdaulichen Zucchinis können in vielfältiger Form zubereitet werden.
Ob roh im Salat, gegrillt oder frittiert – gelbe oder grüne Zucchinis, die ab Juni aus geschütztem Anbau und von Juli bis Oktober aus dem Freiland kommen, sind im Gegensatz zu Kürbissen nur wenige Tage bis etwa zwei Wochen haltbar.
In Kombination zu Fleisch- oder Fischgerichten sind Zucchinis ebenso begehrt wie als Beilage.
Die beliebteste Obstsorte der Deutschen ist der Apfel. Mit rund 20 Kilo Pro-Kopf-Verzehr ist das kein Wunder, bei um den 20.000 unterschiedlichen Sorten. Dank spezieller Lagertechniken ist es möglich, den Apfel selbst 10 Monate nach der Ernte noch frisch genießen zu können, sodass die Frucht das ganze Jahr über verfügbar ist. Geerntet wird von August bis November, die meisten Sorten im September und Oktober. Der Apfel kann sehr vielfältig verarbeitet werden. Ob roh, im Kuchen, als Joghurt, Mus, Saft oder Kompott – es gibt viele Möglichkeiten.
Sind sich Äpfel und Birnen ähnlich? Allerdings! Denn beide Früchte sind zur selben Zeit erntbar und enthalten fast die gleiche Menge an Kalorien. Zudem weisen beide ihre wichtigen Vitamine, wie auch andere Obst- und Gemüsesorten, in und unter der Schale auf. Im Frühherbst sind die Früchte am leckersten, denn Birnen reifen nicht am Baum, bis sie saftig und weich sind, sondern werden noch hart geerntet. In speziellen Lagern reifen die Früchte dann weiter. Aus heimischem Anbau kommen Birnen von August bis Oktober, als Lagerware bis in den Februar.
Die beliebte und süße Brombeere, die oft im Unkraut neben dem Wegesrand wächst, eignet sich besonders in Form von Marmelade. Aber auch als Likör, Kuchenbelag, Soße oder einfach als Frischverzehr sind Brombeeren der pure Genuss. Die Vitamin-C-reiche Beere kann zudem lange Zeit in der Tiefkühltruhe überdauern und so frisch gepflückt, sofort konserviert werden.
Beispielfoto (digital erstellt) Schwarzer Holunder blüht von Mai bis Juli, aus den Blütendolden werden Sirup, Gelee oder ausgebackene Hollerküchle. Die Beeren reifen im August und September, manchmal bis in den Oktober; roh sind sie unverträglich und müssen über 80 °C erhitzt werden, etwa für Saft, Gelee oder Suppe. Blüten und Beeren lassen sich nur kurz aufbewahren und sollten rasch verarbeitet werden.
Die leckere und erfrischende Sommerfrucht wird bei uns von Juli bis September geerntet. Man unterscheidet zwischen verschiedenen Sorten, eine bilden beispielsweise die aromatischen Plattpfirsiche. Je nach Pfirsichart ist der Kern entweder leicht oder kaum vom Fruchtfleisch ablösbar. Das süße Obst enthält Kalium und Magnesium sowie Vitamin B, C und E, mit nur 41 kcal auf 100 Gramm ist es auch noch äußerst kalorienarm. Wer also seinen nächsten Kuchen, Obstsalat oder Joghurt versüßen möchte, der sollte den Pfirsich nicht vergessen.
Beispielfoto (digital erstellt) Pflaumen und Zwetschgen haben bei uns von Juli bis Oktober Saison, die meisten Früchte gibt es im August und September. Zwetschgen sind länglich, fester und lösen sich gut vom Stein, deshalb eignen sie sich besonders für Kuchen, runde Pflaumen sind saftiger. Reife Früchte halten sich im Kühlschrank einige Tage und lassen sich entsteint gut einfrieren.
Heimische Trauben werden von August bis Oktober geerntet. Echte Weinkenner wissen, welche Traubensorte zu welchem Wein wird. Berühmte deutsche Rebsorten sind beispielsweise der Riesling, Müller-Thurgau oder Silvaner. Aber nicht nur als Wein, auch als Beilage zu Fleischgerichten können Trauben deftige Speisen süßen.
Beispielfoto (digital erstellt) Haselnüsse werden bei uns im September und Oktober geerntet. In der Schale halten sie sich kühl und trocken mehrere Monate, gemahlene Nüsse sollten bald verbraucht werden. Geröstet entfalten sie mehr Aroma und passen in Gebäck, Desserts, Krusten und Salate.
Beispielfoto (digital erstellt) Schnittlauch, Petersilie, Dill, Thymian, Rosmarin und Salbei kommen von Mai bis Oktober aus dem Freiland, Schnittlauch schon ab April; im Winter stammen frische Kräuter aus dem Gewächshaus oder dem Topf. Zarte Kräuter halten sich in ein feuchtes Tuch gewickelt einige Tage im Kühlschrank und kommen erst zum Schluss ans Essen, kräftige wie Rosmarin und Thymian dürfen mitgaren.
Beispielfoto (digital erstellt) Pfifferlinge haben eine vergleichsweise lange Saison vom Frühsommer bis in den Herbst, die Hauptsaison liegt im Juli und August. Ein großer Teil der angebotenen Pilze stammt aus Osteuropa und vom Balkan. Sie halten sich luftig im Kühlschrank ein bis zwei Tage, werden trocken geputzt statt gewaschen und kurz in Butter gebraten.
Beispielfoto (digital erstellt) Steinpilze wachsen vor allem unter Fichten und Buchen und haben wie die meisten Wildpilze ihre Hauptsaison im Spätsommer und Herbst. Frische Pilze sollten fest sein und halten sich höchstens ein bis zwei Tage im Kühlschrank. Sie schmecken gebraten, in Risotto und Saucen und getrocknet als Würze; selbst gesammelte Pilze nur verwenden, wenn sie sicher bestimmt sind.
Beispielfoto (digital erstellt) Walnüsse aus heimischer Ernte fallen im September und Oktober vom Baum. Getrocknet halten sie sich in der Schale kühl und trocken mehrere Monate, ausgelöste Kerne werden wegen ihres Fettgehalts schneller ranzig. Sie passen in Salate, Kuchen und Brot und zu Käse.