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Natural Cool: Tiefkühlgemüse wie frisch vom Stand

By : | 0 Kommentare | On : April 1, 2012 | Kategorie : Blog, Produkte & Profile

Laut einer Umfrage, welche das Deutsche Tiefkühlinstitut bei TNS Infratest in Auftrag gegeben hat, werden tiefgekühlte Lebensmittel bedeutend seltener weggeworfen als frische – in Taste-the-Waste-Zeiten, in denen die leichtfertige Verschwendung von Essen zurecht an den Pranger gestellt wird, eine Nachricht, die aufhorchen lässt. Der Vorstandsvorsitzende des Tiefkühlinstituts, Udo Prenz begrüßte die Meldung dann auch als eine gute Nachricht: „Tiefgekühlte Produkte leisten einen eindeutigen und nachhaltigen Beitrag für den verantwortlichen Umgang mit unseren Lebensmitteln. Würden noch mehr Menschen zu Tiefkühlkost greifen, wäre das Problem der Nahrungsmittelverschwendung wesentlich geringer.“ Nun war das Ergebnis der Umfrage angesichts der Ausgangsfrage auch nicht sonderlich überraschend. Wie die Pressemitteilung es formuliert: „Fast 90 Prozent der Befragten gaben im Rahmen der Umfrage an, dass sie bisher mindestens ein frisches Lebensmittel (oder Teile davon) zumindest selten wegwerfen mussten. Im Vergleich dazu: Nur gut ein Viertel der Befragten (29 Prozent) wirft tiefgekühlte Lebensmittel weg.“ Streicht man die Einschränkungen – „oder Teile davon“, „zumindest selten“ – heraus, bleibt die Aussage, dass Lebensmittel, die sich länger lagern lassen, weniger schnell schlecht werden. Wem das einen Erkenntnisgewinn bereitet, der möge sich bitte melden.

Sinnvolle Alternative

Andererseits stimmt es schon: Tiefkühlkost bietet, gerade im Winter, wenn das Angebot an frischem Gemüse auf da absolute Minimum zusammenschrumpft, eine sinnvolle Alternative zur Frischware. Ganz besonders, weil bei vielen Lebensmitteln bereits recht kurze Lagerungszeiten und Transportwege einen hohen Vitaminverlust zur Folge haben. Leider gibt es ein recht großes Problem: Ganz egal wie oft die Hersteller wiederholen, ihre Produkte seien fang- oder erntefrisch und damit im Grunde genommen dem frischen Produkt ebenbürtig, schmecken sie einfach nicht genauso gut: Dass Probanden im Blindtest eine Bio-Tomate nicht von einer konventionellen unterscheiden können, glaubt man vielleicht noch. Dass sich bei einem frischen und tiefgekühlten Seelachsfilet kein Unterschied feststellen lassen soll, wohl eher nicht. Gleiches gilt auch für Gemüse. Der geschmackliche Unterschied zwischen Tiefkühlspinat und „frischem“ beispielsweise ist eklatant – wer schon einmal selbst die Blätter in einem Topf zubereitet hat, statt sie von Igloo zu kaufen, wird gar davon ausgehen, er esse hier eine ganz anderes Gericht.

Schluss mit den Unterschieden

Mit diesem Unterschied ist bei den Natural Cool Produkten nun Schluß. Natural Cool gehört zu dem Felderzeugnisse-Erzeugerverband, der biodynamisch nach Demeter-Vorgaben produziert und unter anderem auch vegane Produkte und Fisch aus nachhaltiger Küstenfischerei im Angebot hat. Natural Cool ist dabei ein Sammelbegriff für eine Produktreihe, die in ihrer Breite bereits etablierten traditionell-industriell-fertigenden Marken Konkurrenz macht. So finden sich Reibekuchen neben einer Lasagne, ein veganes Chili non Carne neben Cannelloni Spinaci. Nachhaltig produziertes Convenience Food zu einem höheren, aber akzeptablen Preis? Möglich ist es, wie die Tatsache belegt, dass man bereits 2009 den Beliebtheitspreis der Leser von vegan.at gewann, der Seite des österreichischen veganen Gesellschaft.

Natural Cool: Großes Gemüsesortiment

natural-cool-erbsenNoch spannender als die Fertiggerichte aber ist das große Natural Cool Sortiment an tiefgefrorenem Gemüse, das inzwischen von Brechbohnen, Zuckermais, Blumenkohl und Rosenkohl bis hin zu fertigen Suppengemüse- und Gemüsemix-Zusammenstellungen reicht. Der Praxis-Test ist eine Offenbarung: Der Brokkoli wirkt wie am Stand gekauft, knackig im Stiel und fein am Röschen. Auch der Spinat schmeckt fast wie selbstgekocht und bietet damit eine großartige Alternative in den Zeiten, in denen frischer Spinat nicht verfügbar oder schlicht zu teuer ist. Doch für mich die stärkste Packung bei Natural Cool sind die Erbsen. Gerade bei ihnen habe ich lange so schwer getan, dass ich schon dachte, ich möge Erbsen an sich nicht: Zu weich, zu geschmacklos, zu matschig war all zu oft das, was auf dem Teller landete.

Das ist bei den Natural Cool Erbsen anders, bei denen Geschmack und Idee Hand in Hand gehen. Plötzlich scheinen nicht einmal die Ergebnisse der Kühlwarenumfrage als banal: Diese Produkte schmeisst wirklich keiner so schnell weg.

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