
Lachsforelle

Die Lachsforelle (auch Anke genannt) ist keine „natürlich vorkommende Forellenart“, sondern ein Handelsname und besondere Züchtung der Regenbogenforelle. Sie muss, um in den Handel zu kommen, mindestens 1,5 kg wiegen und eine rosa Fleischfärbung aufweisen, die der des Lachses sehr ähnlich ist.
Im Gegensatz zur normalen Regenbogenforelle entsteht diese Färbung durch die Zufütterung von Carotinoid in Fischfarmen.
Ursprünglich wurden als Lachsforellen nur Meerforellen bezeichnet, deren Fleisch sich aufgrund ihrer aus Fischen, kleinen Krebsen und Garnelen bestehenden Nahrung rötlich färbt.
Verwendung in der Küche
- Ganze Lachsforellen garen Sie im Ofen oder im Salzmantel, Filets braten Sie auf der Hautseite. Ziehen Sie vorher die Stehgräten mit einer Grätenpinzette.
- Frische Ware hat leuchtend rote Kiemen, klare Augen und eine glatte, feucht glänzende Haut. Das Fleisch gibt auf Druck elastisch nach.
- Lagern Sie frischen Fisch in der kältesten Zone unten im Kühlschrank und verarbeiten Sie ihn innerhalb von ein bis zwei Tagen. Gegarter Fisch hält sich gekühlt zwei Tage.
- Roh als Carpaccio oder Tatar sowie gebeizt oder kalt geräuchert ist Lachsforelle ebenfalls verbreitet.
- Rohe, geräucherte und gebeizte Fischerzeugnisse können Listerien enthalten. Schwangere, ältere Menschen und Personen mit geschwächter Immunabwehr sollten Fisch laut BfR nur gut durcherhitzt essen, also mindestens 2 Minuten bei 70 °C im Kern.
Rezepte mit Lachsforelle














