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Asiatisches Slow Food

By : | 2 Comments | On : September 24, 2015 | Kategorie : Blog

Wenn man von Essen spricht, das gut, sauber und fair ist, dann kann nur von einem die Rede sein – Slow Food.

Was ist Slow Food?

Slow Food ist mehr als nur ein vorübergehender Hype oder eine neue Trendbewegung. Vielmehr verrät das Wort selbst bereits, dass es hier um das komplette Gegenteil vom schnellen Imbiss, vom unaufmerksamen Happen und ungesundem Fast Food geht. Am besten lässt sich Slow Food mit seinen drei zentralen Eigenschaften beschreiben und erklären: Gut, sauber und fair. Konkret bedeutet das: Das Essen muss zunächst einmal lecker schmecken, frisch und nahrhaft sein. Denn dadurch werden die Sinne angeregt und befriedigt. Die Herstellung muss außerdem sauber verlaufen. Es dürfen keinesfalls die Ressourcen der Erde, das Ökosystem oder die Umwelt unnötig belastet werden. Und schließlich muss der Ablauf des gesamten Prozesses – von der Herstellung über den Handel bis zum Verzehr – fair gegenüber allen Beteiligten in der Kette gestaltet werden. Erst wenn all diese Eigenschaften zutreffen, gehört das Essen zu der Kategorie Slow Food.

hamburger1986 gründete der Publizist und Aktivist Carlo Petrini den Verein „Slow Food“ in Italien. Petrini war bereits seit den 70ern als entschiedener Befürworter einer neuen Wertschätzung hochwertiger Nahrungsmittel öffentlich in Italien in Erscheinung getreten. Mit Slow Food jedoch wurde aus einer zuerst regionalen Idee eine globale Bewegung. Der Verein diente entschlossen als Gegenbewegung zum Fastfood-Restaurant „McDonalds“. Erklärtes Ziel war es, sich für gutes Essen einzusetzen. Die Nahrungsaufnahme sollte nicht nur eine schnelle Hungerbefriedigung darstellen, sondern einen wahren kulinarischen Genuss. Und das, so Petrini, ist nur möglich, wenn man ein oder zwei Gänge zurückschaltet und das Lebenstempo auf ein ruhigeres Maß herunterfährt. Mit der Zeit kam die Einsicht, dass auch das Einhalten einer gesunden Umwelt und ein faires Behandeln der Bauer eine große Rolle für eine gute, saubere und faire Esskultur spielen.

Heute hat der Verein weltweit über 100000 Mitglieder, die das Thema „bewusste Ernährung“ stärker politisch vernetzen wollen. Länder wie Deutschland, Großbritannien, Italien, die Niederlande, Schweiz, USA und Japan gehören dazu.

Japanische Küche als Paradebeispiel

Ein Paradebeispiel ist das Land der untergehenden Sonne. In Japan wird neuerdings wieder eine Vielzahl traditioneller Dampfgarer verwendet, mit denen sich nahezu alles zubereiten lässt. Dadurch soll der Genuss der traditionellen und ursprünglichen Küche für die Bevölkerung erneut erschlossen werden. Doch ist der Einsatz eines Dampfgarers nicht nur eine Rückbesinnung auf verloren geglaubte Tugenden – er ist außerdem gesund, da die Zutaten dabei die optimale Konsistenz behalten und wichtigen Vitamine sowie Mineralien erhalten bleiben. Kartoffeln können zudem nicht mehr zerkochen und Gerichte müssen nicht mehr separat auf vielen verschiedenen Herdplatten zubereitet werden, da sich Dampfgarer stapeln lassen.

Der Dampfgarer weist sogar noch weitere Vorteile auf. So lässt sich mit ihm eine Menge Zeit sparen, da der heiße Wasserdampf ein rasches Garen erlaubt und Sie während des Prozesses anderen Tätigkeiten nachgehen können. Slow Food mag somit zwar länger dauern als eine Mahlzeit bei McDonalds. Stundenlang in der Küche muss man dafür aber auch nicht stehen.

Dampfgarer im Vergleich

Wenn Sie an einem Dampfgarer interessiert sind, lohnt es sich, ein wenig Zeit in die Suche nach dem richtigen Modell zu investieren. Denn Dampfgarer unterscheiden sich in ihrer Ausführung teilweise recht deutlich. Der wichtigste Aspekt ist dabei das verwendete Material. Die meisten Dampfgarer werden aus Stahl gefertigt, welches hervorragende Ergebnisse liefern kann.

bambusdaempferFür den schmaleren Geldbeutel gibt es auch Varianten aus Hartplastik oder Silikon – letztere sind wegen ihrer Flexibilität und Formbarkeit eindeutig die bessere Wahl. Es gibt aber auch Dampfgarer aus Bambus , welche den ursprünglichen Ausführungen am nächsten kommen und wegen des natürlichen Materials viele Vorteile bringen. Ganz nebenbei gibt es wohl kaum einen schöneren Anblick als einen Bambus Dampfgarer, der in der eigenen Küche gemütlich vor sich hin kocht.

Trotz der einfachen Bedienung sollte man bedenken, dass die perfekte Zubereitung mit einem Dampfgarer ein wenig Erfahrung erfordert. Doch das Endergebnis spricht für sich – und wird Sie gewiss dazu verleiten, immer wieder zum Bambusgarer zu greifen.

Alternative: Schnellkochtopf

Schnellkochtopf und Slow Food? Obwohl diese Kombination etwas eigenartig klingt, eignet sich der Schnellkochtopf ebenfalls für ein schonendes Garen von Lebensmitteln.
Oftmals denken Verbraucher, dass die Dampfdrucktöpfe aufgrund ihrer Schnelligkeit Vitamine zerstören und somit Speisen nicht besonders schonend zubereiten. Doch dabei handelt es sich um einen Irrglauben. Dadurch, dass die Lebensmittel in der Hälfte der Zeit und bei hohem Druck gegart werden, bleiben Vitamine und Nährstoffe weitestgehend erhalten.
Zudem haben die meisten Schnellkochtöpfe mehrere Temperatur- und Kochstufen, um beispielsweise empfindliche Lebensmittel wie Fisch besonders mild und behutsam zu kochen. Darüber hinaus besitzen moderne Schnellkochtöpfe auch einen separaten Dampfeinsatz. So liegen die jeweiligen Lebensmittel nicht im Wasser bzw. Sud, sondern werden ähnlich wie im Dampfgarer zubereitet.
Wussten Sie schon, dass Schnellkochtöpfe sehr energieeffizient sind? Im Gegensatz zu herkömmlichen Kochtöpfen ist eine Energieersparnis von bis zu 60% möglich. Dementsprechend können Sie mit einem Schnellkochtopf eine Menge Geld sparen.

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Comments (2)

  1. verfasst von AlHi on 11/11/2015

    Hallo,

    ist die Nutzung solcher Töpfe aufgrund des Drucks nicht gefährlich?

    • verfasst von Aziza on 12/11/2015

      Die Schnellkochtöpfe sind so konzeptioniert, dass der Deckel sicher geschlossen bleibt bis der Druck vollständig abgelassen wurde. Bei richtiger Benutzung kann eigentlich nichts schief gehen.

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