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Rumfordsuppe

Ist ursprünlich eine preisgünstige, nahrhafte Suppe auf der Grundlage von Graupen und getrockneten Erbsen.
Geht auf den Reichsgraf von Rumford zurück, der sie 1795 für die Soldaten der Armee des bayerischen Kurfürsten erfand, um diese sparsam, aber dennoch nahrhaft zu versorgen.
Wurde in der Folgezeit in zahlreichen Suppenküchen an Bedürftige ausgeteilt.
Spätere Varianten empfahlen reichhaltigere Rezepte, ergänzt um Gemüse, Wasser wurde durch Knochenbrühe ersetzt, angereichert mit etwas Fleisch.
Solche Varianten fanden dann auch Eingang in die bürgerliche Küche des 19. Jahrhunderts.