
Carambola – Sternfrucht

Carambola – auch Carambole, Karambole genannt – meint die Sternfrucht. Der Name lässt sich von dem Aussehen der Frucht herleiten: In Scheiben aufgeschnitten sehen die Scheiben wie Sterne aus. Die Früchte werden bis zu 12 cm lang und haben eine leuchtend goldgelbe Farbe.
Das Fruchtfleisch hat einen mild-säuerlichen Geschmack mit kräftigem Aroma und ist reich an Vitamin C.
Die bei uns in den Handel gelangenden Früchte werden in der Regel unreif geerntet und sollten nachreifen, bis sie eine goldgelbe Farbe haben, sonst schmecken sie stark säuerlich bis bitter.
Carambolen eignen sich vor allem als Dekoration in Cocktails, Fruchtsalaten und Desserts, sehr aromatisch auch in Gelees und Konfitüren oder als Beigabe in Currys.
Verwendung in der Küche
- Unreife, hellgrüne Früchte lassen sich bei 8 bis 10 °C bis zu zwei Wochen lagern. Wärmer gelagert bilden sich an den Kanten leicht braune Flecken. Reife, gelbe Früchte essen Sie bald.
- Schale und Samen können mitgegessen werden. Waschen Sie die Frucht, schneiden Sie bräunliche Rippenkanten dünn ab und schneiden Sie die Frucht dann quer in Scheiben.
- Roh passen die Scheiben etwa in eine Fruchtsalsa mit Chili, Koriander und Ingwer zu Fisch oder Fleisch oder für ein Schokoladenfondue mit exotischen Früchten.
- Menschen mit Nierenerkrankungen sollten auf Sternfrüchte verzichten. Sie enthalten das Nervengift Caramboxin, das kranke Nieren nicht ausreichend ausscheiden. Auch Gesunde sollten keine großen Mengen auf nüchternen Magen essen.
Saison im November














