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Bremer Klaben

Sind ein sehr altes Brot aus dem 15. Jahrhundert aus schwerem Hefefeinteig, der „Bremer Klavenbecker“. Der „Stollen des Nordens“ genießt weltweite Bekanntheit, besonders als Winter – bzw. Weihnachtsbrot und wird als Traditionsgebäck. Wird als Weihnachtsgruß in die ganze Welt verschickt und ist auch bei Touristen ist er sehr beliebt.
Er hat einen sehr hohen Fettanteil, ist sehr saftig oder „speckig“, wie die Bremer sagen. Der Fruchtanteil von etwa 50% besteht aus Rum, Orangeat, Succade Sultaninen, Orangeat und Zitronat und Mandeln, was ihn auch lange haltbar macht. Besondere Würzung ist Vanille, Kardamom ist obligatorisch.
Er sieht wie ein „verunfallter Stollen aus, ist innen ein bisschen „klitschig“, aber das ist gewollt und kein Herstellungsfehler. Er wird grundsätzlich nicht von Hand geformt, sondern stets in großen rechteckigen Formen gebacken.
Er wird weder gezuckert noch mit Butter bestrichen und oft mit Mettwurst, Butter oder Schwarzbrot verzehrt, ein echter Allrounder.
Er wird zumeist einige Wochen vor Beginn der Adventszeit gebacken, und sollte vor dem Verzehr idealer Weise ein bis zwei Wochen in Alufolie eingewickelt, durchziehen.