Schwäbische Seelen

Schwäbische Seelen gibt es in Schwaben bei jedem Bäcker. Es handelt sich dabei um ein Brot aus Dinkel, bestreut mit grobem Salz und sieht einem Baguette ähnlich. Seelen sind im Idealfall außen knusprig und innen weich, saftig und mit großen Löchern im Teig.
Woher der Name Seelen stammt ist umstritten, er wird vermutlich mit dem Fest Allerseelen in Verbindung gebracht. An der Wende vom Herbst zum Winter werden die „armen Seelen“ mit Speiseopfern (“Schwäbischen Seelen”) bewirtet, das versprach reichen Erntesegen im darauf folgenden Jahr.

Seelen sind als Brotzeit oder Snack beliebt, viele Bars und Kneipen bieten heiße, überbackene Seelen als kleines Gericht an, wie ein Sandwich mit Wurst, Schinken, Salami und/oder Käse, mit Salat, Tomaten, Gurken, usw. Sehr gut schmecken sie insbesondere, wenn man die schwäbischen Seelen mit Käse überbackt. Eine Seele, frisch aus dem Ofen, nur mit Butter bestrichen, ist einfach eine Köstlichkeit.

Rezepte zum Begriff 'Schwäbische Seelen'

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