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Kubebenpfeffer

Stammt meistens aus Jawa und anderen indonesischen Inseln, aber auch aus einigenafrikanische Ländern.
Im 16. und 17. Jahrhundert war er ein beliebter Pfeffer Ersatz, schon Hildegard von Bingen hat über die Wirkung von Kubebenpfeffer beschrieben
Die Beeren werden, wie Schwarzer Pfeffer, grün geerntet und unter der Sonne getrocknet, wobei sich Ihre Hülle schwarz verfärbt
Hat einen sehr aromatischen, teils Terpenin artigen Geruch und wird in der Literatur verschiedentlich als trocken – holzig, warm – kampferartig und würzig – pfeffrig beschrieben, manchmal auch mit Piment verglichen.
Die Dosierung sollte sparsam erfolgen, da sich sonst eine dominante Bitternote ausbreitet
Wird bevorzugt in der indonesische Küche, aber auch noch heute in Nordafrika, speziell in Marokko und Tunesien verwendet und ist Bestandteil Orientalischer Gewürzmischungen, wie dem „Ras el Hanout“.
Passt zu Getreidegerichten und deftigen Suppen, findet aber
heutzutage in der europäischen Küche kaum noch Verwendung.