Kroepoek – Krabbenchips

Kroepoek – ausgesprochen „Krupuk“ – sind vor allem bekannt als Krabbenbrot und Krabbenchips. Die indonesischen Kroepoek sind eine sehr beliebte Beilage und Knabberei, die auf keiner indonesischen Reistafel fehlen darf.

Die beliebten Krabbenchips werden aus gemahlenen Garnelen und Tapiokamehl hergestellt. Das Ganze wird gestampft und mit etwas Salz zu einer feinen Masse verarbeitet.
Danach wird die Masse zu großen Rollen geformt und gedämpft, nach dem Abkühlen maschinell in dünne Scheiben geschnitten und anschließend getrocknet. Diese kann man in 10 Sekunden in heißem Pflanzenöl ausbacken, sie gehen dabei enorm auf und erhalten hierbei ihre besondere Form.
Die allseits beliebten Krabbenchips „Kroepoek“ dienen als Beilage zu scharfen, fernöstlichen Gerichten, weil sie die Schärfe ein wenig von der Zunge nehmen.

Verwendung in der Küche

  • Die getrockneten Rohlinge in heißem Öl frittieren, laut Packungsangabe eines Herstellers bei 170 bis 190 °C, bis sie aufgegangen und goldgelb sind. Nur wenige Scheiben auf einmal ins Öl geben, damit sie Platz zum Aufgehen haben.
  • Die Chips sofort mit einer Schaumkelle herausheben und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
  • Rohlinge trocken lagern, denn sie müssen vor dem Frittieren gründlich getrocknet sein. Fertig frittierte Kroepoek luftdicht aufbewahren, damit sie knusprig bleiben.
  • Wer auf Zusatzstoffe achtet, sollte die Zutatenliste lesen: Ein Hersteller nennt neben Tapiokastärke und Garnelen etwa Sulfit und den Geschmacksverstärker E621.
  • Kroepoek passen zu Reisgerichten wie Nasi Goreng mit Schweinefleisch, Shrimps und Kroepoek oder Riz Colonial mit fruchtiger Curry-Sauce.

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