Unterschiede zwischen normaler Fritteuse und Heißluftfritteuse

By : | 0 Kommentare | On : Dezember 13, 2018 | Kategorie : Blog

Fritteuse-Fryer

Um Pommes frites knusprig und goldbraun zu bekommen, ist eine Fritteuse in vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Nicht ohne Grund gehört die Fritteuse zu den meistgenutzten Küchengeräten. Und nicht nur für den perfekt zubereiteten Fritteusen-Klassiker Pommes Frites kommt man nicht um eine Fritteuse herum. Auch Hähnchen, Pute, Schnitzel (paniert und unpaniert), Fisch (paniert und unpaniert), Kartoffeln und allerlei Gemüse eignen sich für die Zubereitung in der Fritteuse – in der Regel eben alles, was auch im Backofen zubereitet wird. Aufgrund des Healthy-Food-Trends der letzten Jahre entwickelte sich auch die klassische Fritteuse weiter. Das war wohl die Geburtsstunde der fettsparenden Heißluftfritteuse. Hier erfährst du alles über die Unterschiede und Funktionsweisen. Bei Warenvergleich.de/heissluftfritteuse/ findest du die besten Heißluftfritteusen im Vergleich. Das erleichtert die Suche und ermöglicht dir, das passende Modell für dich zu finden.

Die klassische Fritteuse – Eine Begriffsbestimmung

Die klassische Fritteuse und ihre Anwendung sind den meisten gut vertraut. Unter einer normalen, klassischen oder herkömmlichen Fritteuse versteht man eine Öl-gefüllte Fritteuse. Nachdem der Fritteuse eine Menge Fett beigefügt wird, wird dieses in der Fritteuse erhitzt. Sobald das (Frittier-)Fett eine flüssige Konsistenz erreicht hat, werden die Speisen vorsichtig in das Fett eingelassen und darin frittiert. Unter Frittieren ist zu verstehen, dass die Speisen in heißem Fett oder Öl schwimmend gebacken – eben frittiert – werden.

Die Frage aller Fragen: Frittiert eine Heißluftfritteuse?

Diese Frage soll hier direkt beantwortet werden. Einer der prägnantesten Unterschiede zwischen einer herkömmlichen und einer Heißluftfritteuse ist, dass die Heißluftfritteuse im Unterschied zur herkömmlichen Fritteuse nicht frittiert. Auch wenn der Begriff Heißluftfritteuse zu Missverständnissen führen kann, so verrät das Wort Heißluft bereits die Funktionsweise. Anstelle des Frittierens wird bei der Heißluftfritteuse nämlich mit heißer Luft gegart.

Mit einer speziellen Technik zirkuliert der Heißluftstrom und wird elektrisch beheizt. Inmitten der schnellen Strömungsgeschwindigkeit der Heißluft werden die Speisen dann ausgebacken. Dass es sich bei der Heißluftfritteuse trotz des fehlenden Fettes um eine Fritteuse handelt, ist der höheren Temperierung geschuldet. Die hohen Temperaturen, mithilfe derer die Speisen frittierähnlich zubereitet werden, sind mit einem herkömmlichen Backofen unmöglich zu erreichen.

Heißluftfritteuse – Die Alternative mit weniger Fett

Im Gegensatz zur klassischen Fritteuse, bei der die Speisen in einer Menge Fett schwimmend frittiert werden, werden sie in einer Heißluftfritteuse gegart. Dabei wird der Heißluftfritteuse in der Regel nur sehr wenig Öl beigefügt – ein paar Tropfen bis hin zu einem Teelöffel. Das Öl soll einem besseren Geschmack zuträglich sein, der frittierten Speisen ähnelt. Es gibt auch Geräte, die gänzlich ohne das Hinzugeben von Fett anwendbar sind. Deshalb wird die Heißluftfritteuse informell und gemeinsprachlich auch als Fritteuse ohne Öl bezeichnet, auch wenn das nicht ganz richtig ist.

Da das Fett bei einer Heißluftfritteuse fast bis gänzlich fehlt, schmecken die Speisen natürlich auch dementsprechend. Denn wie wir alle bereits als Kind gelernt haben: Fett ist ein Geschmacksträger. Deswegen kann bei der Heißluftfritteuse nicht das gleiche Ergebnis erzielt werden, wie es bei der klassischen Fritteuse der Fall ist.

In den letzten Jahren ist Fett zusehends in Verruf geraten. Die zunehmende Dämonisierung des Fettes durch Ernährungscoaches und diverse Medien – der Wahrheitsgehalt einer solchen pauschalen Aussage sei hier dahingestellt – schlägt sich, wie sollte man es anders meinen, auch auf den Markt aus. Heißluftfritteusen als fettarme Alternative boomen und erobern den Markt! Dabei ist der Heißluftfritteuse der Vorteil zuzusprechen, dass der Verbraucher eigenständig seine Fettzufuhr regulieren kann. Damit einher geht in der Regel auch eine bewusstere und reflektierte Ernährung. Und was die Heißluftfritteuse in jedem Fall garantiert, ist das Zubereiten von Speisen mit einem viel geringeren Fettgehalt. Eine Fett-Regulierung ist bei der normalen Fritteuse nicht möglich.

Tipp: Damit die Pommes Frites aus der Heißluftfritteuse an die knusprig-goldbraunen Pommes Frites der klassischen Fritteuse herankommen, können Sie nach Belieben mit Öl beträufelt oder alternativ mit einem Öl-Sprühgerät benetzt werden.

Vorteil Geruch & Reinigung: Kein Fett – kein Geruch. Ein zusätzlicher und nicht zu unterschätzender Vorteil der Heißluftfritteuse liegt in dem geruchlosen backen, garen oder frittieren. Der Geruch des heißen Fettes, der beim Frittieren mit einer klassischen Fritteuse entsteht, ist für viele extrem unangenehm. Außerdem zieht er schnell in Textilien ein. Gleichzeitig bedeutet fehlendes Fett eine leichtere Reinigung der Fritteuse.

Vielseitige Anwendung: Welche Speisen eignen sich für die Heißluftfritteuse?

Da die Heißluftfritteuse die Speisen nicht wie die klassische Fritteuse in Öl badet, sondern in Heißluft, kann sie durchaus als Umluft-Backofen bezeichnet werden. Der wesentliche Unterschied zum Backofen besteht in der hohen Temperierungsmöglichkeit auf sehr kleinem Raum.

Viele Tiefkühlprodukte wie Pommes Frites, Cordon Bleu, Chicken-Nuggets oder panierter Fisch, weisen bereits durch ihre fertig produzierte Beschaffenheit einen hohen Fettgehalt auf, sodass eine Zugabe von Öl nicht mehr Notwendig ist, um sie knusprig und schmackhaft zuzubereiten. Hier kann das Fett, in der Regel ohne geschmackliche Nachteile, eingespart werden.

Vorteil: Universal einsetzbar: Neben der Zubereitung klassischer Tiefkühlprodukte bietet die Heißluftfritteuse viele tolle weitere Anwendungsmöglichkeiten.

Frühstücksbrötchen und Brot in der Heißluftfritteuse zubereitet werden – Und eben nahezu alles, was auch in einem herkömmlichen Backofen zubereitet wird. Kaum zu glauben, aber tatsächlich löst die Heißluftfritteuse den Backofen in vielerlei Hinsicht ab und ist aufgrund seiner kleinen Größe auch noch stromsparender. Somit ist die Heißluftfritteuse ein wahres Multitalent, mit dem von Risotto, über Eintöpfe bis hin zu frischen Kartoffeln, Fleisch und Fisch, Speisen mit einem Minimum an Öl hervorragend zubereitet werden können. Die Heißluftfritteuse ist ein Alleskönner, der frittieren, backen und garen kann.

Kostenfaktor – Unterschied in der Anschaffung von Heißluft- und normaler Fritteuse

Bei der Anschaffung einer Fritteuse ist der Kostenfaktor zu berücksichtigen. Da die Einsatzmöglichkeiten einer Heißluftfritteuse größer sind, sie mehr Sicherheit im Haushalt garantiert und im Vergleich zur klassischen Fritteuse kein unangenehmer Geruch während des Frittierens entsteht, spiegelt sich das auch im Preis wider. Hinzu kommt, dass Heißluftfritteusen als Trendprodukt auf dem Markt heißbegehrt sind.

Heißluftfritteuse oder klassische Fritteuse: Wer geht als Sieger hervor?

Welche Fritteuse für Sie die richtige ist, hängt ganz davon ab, auf was Sie Wert legen. Diese Entscheidung ist individuell zu treffen. Lieben Sie den typischen Frittier-Geschmack und ist dies der ausschließliche Grund für ihre Anschaffung, so passt die klassische Fritteuse perfekt zu Ihnen und ist zudem auch die günstigere Variante.

Legen Sie Wert auf eine gesunde und bewusste Ernährung, so sollten sie eine Heißluftfritteuse wählen. Für Hobbyköche bietet die Heißluftfritteuse zudem ein breiteres Spektrum an Einsatzmöglichkeiten als die klassische Fritteuse. So kann mit der Heißluftfritteuse gebacken, gegart und frittiert werden.

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