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Ramen

Ramen gehört in der japanischen Esskultur zu den wichtigsten Fastfood – Gerichten. Es handelt sich um japanischer Nudeln, aber auch die daraus hergestellte Nudelsuppen, werden Ramen genannt.
Allein in Tokio gibt es über 5000 Ramen – Läden, die sich in den verschiedensten Varianten präsentieren. Sie sind mit normalen Restaurants vergleichbar, aber auch als Stehimbisse und mobile Verkaufsstände.
International sind Ramen – Restaurants „trendig“, auch in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden immer mehr eröffnet.
Suppen, die den in Japan gekochten Ramen ähneln, lassen sich in vielen anderen asiatischen Küchen finden, z. B. in Korea oder Vietnam, wo sie sich auch großer Beliebtheit erfreuen.
Der Teig für die meisten Ramen – Nudeln besteht lediglich aus Weizenmehl, Salz und Wasser, teilweise werden auch Eier verwendet.
Außerhalb Japans haben Instant – Ramen, aus industrieller Produktion, eine weit größere Bedeutung als frisch hergestellte Ramen.
Durch seinen hohen Anteil an Kaliumcarbonat und Natriumcarbonat sowie Phosphorsäure bekommen sie ihre gelbliche Farbe und ihren spezifischen Geschmack. Aber Vorsicht beim Einkauf, Instant – Ramen enthalten in der Regel
große Mengen des Geschmacksverstärkers Glutamat (E621).

Neben den Nudeln in Brühe, reicht man sie zu verschiedenste Fleisch – und Fischsorten wie Thunfisch, „Kamaboko“ (Püriertes, in Form gepresstes und gedämpftes Fischfleisch) Gemüse wie Spinat, Mais, Shiitake – Pilze,
mit gekochten Eiern, „Chashu“, gebratenes oder gekochtes Schweinefleisch.