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Nicht nur die bekannte Eiscreme Spezialität, sondern auch eine klassische italienische Einlaufsuppe aus Fleischbrühe und geschlagenem Ei sowie regional weiteren Zutaten Der Name leitet sich von italienisch „stracciato“‚ für zerrissen, zerfetzt her. Es gibt drei bekannte Varianten der Stracciatella: Für Minestra del Paradiso aus der Emilia-Romagna werden die Eier mit geriebenem Parmesan und Paniermehl vermischt und mit Muskatnuss gewürzt. Das Gemisch wird unter Rühren mit dem Schneebesen in die kochende Suppe gegeben und für etwa eine Minute weiter sanft kochen gelassen. Für Stracciatella alla pesarese aus den Marken wird der Mischung zusätzlich etwas Mehl hinzugefügt und statt Muskat abgeriebene Zitronenschale verwendet. Die Zubereitungsmethode ist die gleiche. Für Stracciatella alla romana aus Latium wird statt Paniermehl feiner Grieß verwendet und wie in der Emilia mit Muskat gewürzt. Diese Mischung muss unter ständigem Rühren länger – etwa fünf Minuten – kochen, damit der Grieß quellen kann. Sie sollte unverzüglich serviert werden, damit die „Fetzen“ nicht zu trocken werden.
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